G-BA2020

Secukinumab: Indikation bei Psoriasis-Arthritis (PsA)

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Secukinumab (Handelsname Cosentyx) durchgeführt. Diese Neubewertung aus dem Jahr 2021 basiert auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis.

Die Psoriasis-Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die häufig in Verbindung mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt. Ziel der medikamentösen Therapie ist es, die Entzündungsaktivität zu hemmen und strukturelle Gelenkschäden zu verhindern.

Secukinumab ist ein monoklonaler Antikörper, der in die Entzündungskaskade eingreift. Das vorliegende Verfahren bewertet den Einsatz des Wirkstoffs bei Personen, die auf vorherige Basistherapien nicht ausreichend angesprochen haben. Diese Zusammenfassung basiert auf dem administrativen Kurztext des G-BA.

Empfehlungen

Die administrativen Dokumente des G-BA beschreiben die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Secukinumab.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA ist Secukinumab unter folgenden Bedingungen für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis angezeigt:

  • Anwendung bei erwachsenen Personen

  • Einsatz als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat (MTX)

  • Unzureichendes Ansprechen auf eine vorhergehende Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD)

Zweckmäßige Vergleichstherapie und Zusatznutzen

Der vorliegende Quelltext verweist für die genaue Definition der zweckmäßigen Vergleichstherapie und das Ausmaß des Zusatznutzens auf den finalen Beschlusstext vom 18.02.2021. Die administrativen Basisdaten definieren die Patientengruppe und die zugelassene Anwendung wie folgt:

PatientengruppeVortherapieZugelassene Anwendung
Erwachsene mit aktiver Psoriasis-ArthritisUnzureichendes Ansprechen auf DMARDsSecukinumab (Monotherapie)
Erwachsene mit aktiver Psoriasis-ArthritisUnzureichendes Ansprechen auf DMARDsSecukinumab + Methotrexat (MTX)

Verfahrensdetails

Es handelt sich um eine erneute Nutzenbewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das Verfahren wurde im Februar 2021 mit einem entsprechenden Beschluss zur Arzneimittel-Richtlinie (Anlage XII) abgeschlossen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Secukinumab bei Psoriasis-Arthritis laut Fachinformation erst nach einem unzureichenden Ansprechen auf eine vorherige DMARD-Therapie indiziert ist.

Häufig gestellte Fragen

Der G-BA bewertete den Wirkstoff für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis bei Erwachsenen.

Laut den Dokumenten ist der Einsatz sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) zugelassen.

Es wird ein unzureichendes Ansprechen auf eine vorhergehende Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) vorausgesetzt.

Die detaillierten Ergebnisse zum Ausmaß des Zusatznutzens und zur zweckmäßigen Vergleichstherapie sind im vollständigen Beschlusstext des G-BA vom 18.02.2021 dokumentiert.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Secukinumab (Neue wissenschaftliche Erkenntnisse (§ 14): Psoriasis-Arthritis) (G-BA, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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