Secukinumab bei PsA und Morbus Bechterew: G-BA Bewertung
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Kurzdaten der G-BA-Nutzenbewertung aus dem Jahr 2015. Das Dokument behandelt die Erweiterung der Anwendungsgebiete für den monoklonalen Antikörper Secukinumab (Handelsname Cosentyx).
Secukinumab ist ein Immunsuppressivum, das in die Entzündungskaskade eingreift. Die vorliegende Bewertung fokussiert sich auf den Einsatz bei rheumatologischen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.
Konkret geht es um die Indikationen Psoriasis-Arthritis (PsA) und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew). Das Verfahren bewertet den Zusatznutzen des Wirkstoffs im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie.
Empfehlungen
Das Dokument des G-BA definiert die zugelassenen Anwendungsgebiete für Secukinumab in der Rheumatologie. Es werden folgende Indikationen aufgeführt:
Psoriasis-Arthritis (PsA)
Laut G-BA ist Secukinumab für die Behandlung erwachsener Personen mit aktiver Psoriasis-Arthritis angezeigt. Die Anwendung kann dabei auf zwei Wegen erfolgen:
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Als Monotherapie
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In Kombination mit Methotrexat (MTX)
Voraussetzung für den Einsatz ist gemäß den Unterlagen, dass das Ansprechen auf eine vorhergehende Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) unzureichend war.
Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
Für die ankylosierende Spondylitis wird Secukinumab ebenfalls für erwachsene Betroffene mit aktiver Erkrankung aufgeführt.
Es wird vorausgesetzt, dass die betroffenen Personen auf eine konventionelle Therapie zuvor unzureichend angesprochen haben.
Verfahrenshinweise
Die ursprüngliche Beschlussfassung zu diesen Anwendungsgebieten erfolgte im Juni 2016. Laut den Dokumenten gab es im Jahr 2020 eine erneute Bewertung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Psoriasis-Arthritis.
💡Praxis-Tipp
Die G-BA-Dokumente betonen, dass Secukinumab bei Psoriasis-Arthritis und Morbus Bechterew nicht als Erstlinientherapie vorgesehen ist. Es wird hervorgehoben, dass vor dem Einsatz ein unzureichendes Ansprechen auf eine vorhergehende DMARD- oder konventionelle Therapie dokumentiert sein muss. Bei Psoriasis-Arthritis wird zudem die Kombination mit Methotrexat als zugelassene Option aufgeführt.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA-Nutzenbewertung umfasst das Verfahren die Anwendungsgebiete Psoriasis-Arthritis (PsA) und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew). Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Personen mit aktiver Erkrankung.
Die Dokumente geben an, dass Secukinumab bei Psoriasis-Arthritis sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) eingesetzt werden kann. Dies gilt für Erwachsene nach unzureichendem Ansprechen auf DMARDs.
Gemäß der Bewertung ist das Medikament für Erwachsene mit aktiver ankylosierender Spondylitis angezeigt. Voraussetzung ist ein unzureichendes Ansprechen auf eine vorherige konventionelle Therapie.
Ja, laut den G-BA-Unterlagen gab es im September 2020 ein weiteres Verfahren. Dieses basierte auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen speziell zur Psoriasis-Arthritis.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Secukinumab (neues Anwendungsgebiet: Psoriasis-Arthritis, Morbus Bechterew) (G-BA, 2015). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.