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Society of Critical Care Medicine (SCCM)2023Critical CareGeriatrics

Perimenopause: Gesundheitsverhalten (SCCM)

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf Society of Critical Care Medicine (SCCM) Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Die Perimenopause umfasst die Phase im Vorfeld sowie die ersten 12 Monate nach der letzten Menstruation.
  • Frauen in der Lebensmitte haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung langfristiger gesundheitlicher Beschwerden.
  • Das Gesundheitsverhalten (Schlaf, Bewegung, Ernährung) wird stark durch soziale Rollen, den Umweltkontext und persönliche Überzeugungen beeinflusst.
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Hintergrund

Frauen in der Lebensmitte haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung langfristiger gesundheitlicher Beschwerden. Die Perimenopause (definiert als die Phase im Vorfeld sowie bis zu 12 Monate nach der letzten Menstruation) stellt diese Frauen vor besondere Herausforderungen und beeinflusst ihr Gesundheitsverhalten maßgeblich.

Studiendesign und Methodik

Eine qualitative Studie aus England untersuchte die Einflüsse auf das Gesundheitsverhalten (Schlaf, körperliche Aktivität, sitzendes Verhalten, Ernährung) in dieser Phase. Die Untersuchung nutzte halbstrukturierte Interviews kombiniert mit der "Photovoice"-Methode (Fotografien der Teilnehmerinnen) basierend auf dem Theoretical Domains Framework (TDF).

ParameterDetails
Population24 Frauen im Alter von 45–60 Jahren
Demografie54 % im Alter von 45–49 Jahren, 81 % weiß-britisch
Sozialer Status54 % in Vollzeitbeschäftigung, 62 % mit Pflegeverantwortung
Lebensumfeld27 % leben in Gebieten der unteren 50 % des Deprivationsindex

Zentrale Einflussfaktoren

Die Studie identifizierte vier Hauptdomänen, die das Gesundheitsverhalten von Frauen in der Perimenopause am stärksten beeinflussen:

  • Soziale und berufliche Rolle sowie Identität
  • Umweltkontext und Ressourcen
  • Überzeugungen über die eigenen Fähigkeiten (Beliefs about capabilities)
  • Überzeugungen über Konsequenzen (Beliefs about consequences)

Schlussfolgerungen

Das Gesundheitsverhalten von Frauen in der Perimenopause wird überwiegend durch individuelle und umweltbedingte Faktoren gesteuert. Die Identifikation dieser Faktoren dient als Grundlage für:

  • Die Entwicklung gezielter Interventionen
  • Die Erstellung von Leitlinien
  • Praktische Strategien für die besonderen Herausforderungen in der Perimenopause

💡Praxis-Tipp

Erfragen Sie bei Patientinnen in der Perimenopause gezielt soziale und berufliche Belastungen (z. B. Pflegeverantwortung), da diese das Gesundheitsverhalten wie Schlaf und Ernährung stark beeinflussen.

Häufig gestellte Fragen

Sie umfasst die Phase im Vorfeld sowie die ersten 12 Monate nach der letzten Menstruation.
Zu den untersuchten und wichtigsten Bereichen zählen Schlaf, körperliche Aktivität, sitzendes Verhalten und die Ernährung.
Hauptsächlich individuelle und umweltbedingte Faktoren, wie soziale und berufliche Rollen, der Umweltkontext sowie persönliche Überzeugungen.

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