G-BA2017

Rolapitant (Varuby): Indikation und Nutzen bei CINV

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2017. Gegenstand des Verfahrens ist die Nutzenbewertung des Wirkstoffs Rolapitant (Handelsname Varuby).

Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) stellen eine erhebliche Belastung in der Onkologie dar. Eine effektive antiemetische Prophylaxe ist essenziell, um die Lebensqualität zu erhalten und Therapieabbrüche zu vermeiden.

Rolapitant wird in diesem Kontext zur Prävention der verzögerten Phase von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Das Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V regelt die Erstattungsfähigkeit und den Zusatznutzen neu zugelassener Arzneimittel in Deutschland.

Empfehlungen

Der G-BA-Beschluss definiert das genaue Anwendungsgebiet und den formalen Rahmen für den Wirkstoff Rolapitant.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut Beschluss wird Rolapitant für folgende Indikation bewertet:

  • Prävention von verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen

  • Einsatz im Zusammenhang mit einer hoch oder mäßig emetogenen antineoplastischen Chemotherapie

  • Anwendung ausschließlich bei Erwachsenen

Art der Anwendung

Das Dokument betont, dass Rolapitant nicht als Monotherapie vorgesehen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass das Medikament als Bestandteil einer Kombinationstherapie gegeben wird.

Vergleichstherapie und Zusatznutzen

Die Publikation verweist für die Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie auf den finalen Beschlusstext vom 17.11.2017. Das genaue Ausmaß des Zusatznutzens wird in den zugehörigen tragenden Gründen des G-BA-Beschlusses definiert, welche im vorliegenden Dokument referenziert werden.

ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass Rolapitant zur CINV-Prophylaxe nicht als Monotherapie, sondern stets als Bestandteil einer Kombinationstherapie eingesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Der G-BA bewertete Rolapitant zur Prävention von verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen bei hoch oder mäßig emetogener Chemotherapie. Die Anwendung ist ausschließlich für Erwachsene vorgesehen.

Laut G-BA-Dokument ist Rolapitant nicht als Monotherapie vorgesehen. Es wird als Bestandteil einer Kombinationstherapie verabreicht.

Die zweckmäßige Vergleichstherapie und das Ausmaß des Zusatznutzens sind im finalen Beschlusstext und den tragenden Gründen des G-BA vom 17.11.2017 definiert. Das vorliegende Basisdokument verweist für diese Details auf die entsprechenden Anlagen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Rolapitant (Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie) (G-BA, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.