RKI/STIKO2026Infektiologie

Influenza-Impfung (QIV): STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einer kurzen Vorabinformation der STIKO. Die saisonale Influenza ist eine akute Virusinfektion der Atemwege, die insbesondere bei Risikogruppen zu schweren Komplikationen führen kann.

Die Impfung stellt die wirksamste präventive Maßnahme dar. Bisher kamen häufig trivalente Impfstoffe zum Einsatz, die zwei Influenza-A- und einen Influenza-B-Stamm abdeckten.

Durch die gleichzeitige Zirkulation von zwei verschiedenen Influenza-B-Linien bieten quadrivalente Impfstoffe (QIV) einen breiteren und zuverlässigeren Schutz. Die vorliegende Aktualisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) trägt dieser epidemiologischen Entwicklung Rechnung.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass der Wechsel auf den quadrivalenten Impfstoff alle bisherigen Indikationsgruppen betrifft. Für den klinischen Alltag bedeutet dies, dass bei der saisonalen Impfstoffbestellung primär tetravalente Präparate eingeplant werden sollten, da die STIKO diese nun flächendeckend präferiert.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt den Einsatz eines quadrivalenten Influenzaimpfstoffs (QIV). Dieser sollte die aktuell von der WHO empfohlene Antigenkombination aufweisen.

Laut STIKO gilt diese Empfehlung für alle Personen, für die ohnehin eine Indikation zur saisonalen Influenzaimpfung besteht. Es gibt keine Einschränkung auf spezifische Subgruppen innerhalb der bestehenden Impfindikationen.

Die Vorabinformation besagt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten der Empfehlung entscheidet. Von dieser Entscheidung hängt ab, ob der Impfstofftyp als Pflichtleistung in die Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen wird.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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