RKI/STIKO2026Infektiologie

Injektionsort für Impfungen: RKI-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem Kurztext des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Wahl des korrekten Injektionsortes bei Impfungen ist entscheidend für eine optimale Immunantwort und die Vermeidung von Lokalreaktionen.

Für intramuskulär zu verabreichende Impfstoffe gibt es anatomisch bevorzugte Regionen. Die Empfehlung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Muskulatur, um das Risiko für Nerven- oder Gefäßverletzungen zu minimieren.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Bei Säuglingen und Kleinkindern mit noch unzureichend ausgebildetem Musculus deltoideus wird die Injektion in den Musculus vastus lateralis am anterolateralen Oberschenkel empfohlen, da hier das Risiko für Nerven- und Gefäßverletzungen am geringsten ist. Zudem wird betont, dass eine versehentliche subkutane Injektion von Adsorbatimpfstoffen den Impferfolg gefährden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut RKI ist der Musculus deltoideus die bevorzugte Impfstelle für intramuskulär zu injizierende Impfstoffe.

Solange der Deltamuskel nicht ausreichend ausgebildet ist, wird die Injektion in den Musculus vastus lateralis (anterolateraler Oberschenkel) empfohlen. Dort ist die Gefahr von Nerven- oder Gefäßverletzungen gering.

Eine Injektion in das subkutane Fettgewebe kann zu schmerzhaften Entzündungen, Granulomen oder Zysten führen. Darüber hinaus wird laut RKI der Impferfolg in Frage gestellt.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: RKI: Injektionsort (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien