RKI/STIKO2026Infektiologie

Postexpositionelle Prophylaxe (PEP): Indikation & Dauer

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Postexpositionsprophylaxe (PEP) umfasst medizinische Maßnahmen nach einem möglichen Kontakt mit Infektionserregern, um den Ausbruch einer Erkrankung zu verhindern oder deren Verlauf abzumildern. Sie ist ein zentraler Baustein der Infektionsprävention.

Zusätzlich zu den regulären Standard- und Indikationsimpfungen formuliert die Ständige Impfkommission (STIKO) spezifische Empfehlungen zur PEP. Diese richten sich an unzureichend geschützte Kontaktpersonen im privaten und beruflichen Umfeld sowie in Gemeinschaftseinrichtungen.

Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Einleitungstext des RKI zur Postexpositionsprophylaxe. Zur Erhöhung der klinischen Relevanz wurden allgemeine medizinische Beispiele für Zeitfenster und Indikationen (z. B. HIV, Tollwut) ergänzt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Postexpositionsprophylaxe ist das Zeitfenster oft der entscheidende Faktor für den Erfolg. Es wird empfohlen, bei unklarem Impfstatus oder Hochrisikoexpositionen (wie Nadelstichverletzungen oder Tierbissen) unverzüglich die erregerspezifischen Leitlinien zu konsultieren und nicht auf Laborergebnisse zu warten.

Häufig gestellte Fragen

Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen die aktive postexpositionelle Impfung, die passive Immunisierung durch Immunglobuline sowie die medikamentöse Chemoprophylaxe. Die Wahl der Methode hängt vom jeweiligen Erreger ab.

Detaillierte Vorgaben finden sich in Kapitel 5 der aktuellen STIKO-Empfehlungen. Zudem bieten die erregerspezifischen Ratgeber unter "Infektionskrankheiten A-Z" weitere klinische Handlungsanweisungen.

Die Maßnahmen richten sich an unzureichend geschützte Kontaktpersonen. Dies betrifft sowohl den privaten und beruflichen Bereich als auch Gemeinschaftseinrichtungen.

Im klinischen Alltag wird empfohlen, eine HIV-Chemoprophylaxe so schnell wie möglich, idealerweise innerhalb von 2 Stunden, zu beginnen. Nach 72 Stunden wird sie in der Regel nicht mehr als wirksam erachtet.

Eine passive Immunisierung mit Immunglobulinen wird eingesetzt, wenn ein sofortiger Antikörperschutz benötigt wird. Dies ist beispielsweise bei Tollwut oder bei bestimmten Indikationen für Hepatitis B der Fall.

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Quelle: RKI: Postexpositionelle-Prophylaxe (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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