G-BA2022

Pertuzumab/Trastuzumab: HER2+ Mammakarzinom Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Neubewertung nach Fristablauf für die Fixkombination Pertuzumab/Trastuzumab (Handelsname Phesgo) durchgeführt. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Beschlusses vom März 2023.

HER2-positive Mammakarzinome weisen eine Überexpression des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors 2 auf. Dies ist klinisch mit einem aggressiveren Tumorwachstum und einem erhöhten Rezidivrisiko assoziiert.

Die zielgerichtete duale Blockade mit diesen Antikörpern zielt darauf ab, das Rückfallrisiko nach der primären Tumorbehandlung zu minimieren. Die vorliegende Bewertung fokussiert sich spezifisch auf den Einsatz im adjuvanten Setting.

Empfehlungen

Der G-BA-Beschluss definiert das genaue Anwendungsgebiet für die Nutzenbewertung der Fixkombination.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA wird Pertuzumab/Trastuzumab (Phesgo) für folgende spezifische Indikation bewertet:

  • Adjuvante Behandlung von erwachsenen Patientinnen.

  • Vorliegen eines HER2-positiven frühen Brustkrebses.

  • Bestehen eines hohen Rezidivrisikos.

  • Anwendung zwingend in Kombination mit einer Chemotherapie.

Ausmaß des Zusatznutzens und Verfahrensstatus

Das Verfahren zur Neubewertung nach Fristablauf wurde am 16.03.2023 mit einem entsprechenden Beschluss abgeschlossen.

Das konkrete Ausmaß des Zusatznutzens wird in dem vorliegenden administrativen Quelltext nicht explizit beziffert. Der G-BA verweist für die detaillierten tragenden Gründe und das genaue Ergebnis der Nutzenbewertung auf die verlinkten Volltextdokumente (Beschlusstext vom 16.03.2023).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die Anwendung von Pertuzumab/Trastuzumab (Phesgo) im bewerteten adjuvanten Setting zwingend in Kombination mit einer Chemotherapie erfolgen muss.

Häufig gestellte Fragen

Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen mit HER2-positivem frühem Brustkrebs, die ein hohes Rezidivrisiko aufweisen.

Die Anwendung der Fixkombination ist in diesem Anwendungsgebiet zwingend in Kombination mit einer Chemotherapie indiziert.

Das konkrete Ergebnis der Nutzenbewertung ist in den offiziellen Volltextdokumenten (Beschlusstext und Tragende Gründe) des G-BA vom 16.03.2023 hinterlegt, da die administrativen Eckdaten dieses nicht explizit beziffern.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Pertuzumab/Trastuzumab (Neubewertung nach Fristablauf: Mammakarzinom, HER2+, früh mit hohem Rezidivrisiko, adjuvante Therapie, Kombination mit Chemotherapie) (G-BA, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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