G-BA2015

Pertuzumab: Neoadjuvante Therapie bei Mammakarzinom

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Pertuzumab (Handelsname Perjeta) durchgeführt. Das Verfahren mit der Vorgangsnummer 2015-09-01-D-177 wurde im Februar 2016 abgeschlossen.

Pertuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, der in der Onkologie eingesetzt wird. Die vorliegende Bewertung bezieht sich auf ein neues Anwendungsgebiet beim Mammakarzinom.

Konkret geht es um den Einsatz im neoadjuvanten Setting, um den Tumor vor einer geplanten Operation zu verkleinern. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des G-BA-Beschlusses.

Empfehlungen

Die administrativen Dokumente des G-BA definieren die Rahmenbedingungen für die Nutzenbewertung von Pertuzumab:

Zugelassene Indikation

Laut Dokument ist Pertuzumab für folgende Patientengruppe indiziert:

  • Erwachsene Patientinnen mit Brustkrebs

  • Vorliegen eines HER2-positiven Rezeptorstatus

  • Lokal fortgeschrittenes, entzündliches oder frühes Stadium

  • Hohes Rezidivrisiko

Therapiekombination

Gemäß der Fachinformation wird Pertuzumab in diesem neoadjuvanten Setting nicht als Monotherapie eingesetzt. Es ist eine Kombinationstherapie mit Trastuzumab und einer Chemotherapie vorgesehen.

Ergebnis und wissenschaftliche Begründung

Das vorliegende Dokument verweist für das finale Ausmaß des Zusatznutzens und die wissenschaftliche Begründung auf die separaten Dokumente des Beschlusses vom 18.02.2016. Die detaillierte Ableitung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und die Evidenzbewertung sind in den "Tragenden Gründen" sowie dem Beschlusstext der Anlage XII der Arzneimittel-Richtlinie dokumentiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der neoadjuvante Einsatz von Pertuzumab zwingend an den Nachweis eines HER2-positiven Rezeptorstatus sowie ein hohes Rezidivrisiko gebunden ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen mit HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem, entzündlichem oder frühem Brustkrebs. Zudem muss ein hohes Rezidivrisiko vorliegen.

Laut Dokument erfolgt der Einsatz in Kombination mit Trastuzumab und einer Chemotherapie.

Diese Details sind in den 'Tragenden Gründen' und dem Beschlusstext des G-BA vom 18.02.2016 dokumentiert. Das vorliegende administrative Dokument verweist auf diese externen Quellen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Pertuzumab (neues Anwendungsgebiet: Mammakarzinom, entzündlich oder früh mit hohem Rezidivrisiko, Neoadjuvanz, Kombination mit Trastuzumab und Chemotherapie) (G-BA, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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