Pergolid: Herzklappen-Fibrose und Echokardiographie

Diese Leitlinie stammt aus 2007 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2007)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die US-amerikanische FDA hat 2007 angekündigt, Pergolid-haltige Arzneimittel schrittweise vom Markt zu nehmen. Diese Entscheidung basiert laut einer Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf neuen Studiendaten.

Pergolid ist ein Dopamin-Agonist, der zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird. Die Studien zeigten, dass eine längerfristige Anwendung mit einem erhöhten Risiko für fibrotische Veränderungen, insbesondere an den Herzklappen, verbunden ist.

Auch an anderen Organen können fibrotische Veränderungen mit Funktionseinschränkungen auftreten. Mögliche klinische Symptome umfassen Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Husten, Brustschmerz sowie in schweren Fällen Herzversagen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut BfArM-Mitteilung ist bei Behandlungen mit Pergolid oder Cabergolin zwingend auf die Einhaltung der regelmäßigen echokardiographischen Kontrollen zu achten. Da fibrotische Herzklappenveränderungen anfangs asymptomatisch verlaufen, reicht eine rein klinische Überwachung auf Symptome wie Kurzatmigkeit oder Husten nicht aus.

Häufig gestellte Fragen

Die FDA veranlasste die Marktrücknahme aufgrund von Studiendaten, die ein erhöhtes Risiko für fibrotische Veränderungen an den Herzklappen belegten. In der EU blieb das Medikament laut BfArM mit starken Einschränkungen auf dem Markt.

Laut BfArM ist Pergolid kein Mittel der ersten Wahl. Es wird nur als Reservemedikament empfohlen, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten nicht oder nicht ausreichend wirksam sind.

Das BfArM fordert zwingend echokardiographische Untersuchungen. Diese müssen sowohl vor dem Beginn der Therapie als auch regelmäßig während der Behandlung durchgeführt werden.

Klinische Anzeichen für fibrotische Veränderungen können Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Husten und Brustschmerz sein. In schweren Fällen kann es laut Behörde zu einem Herzversagen kommen.

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Quelle: Pergolid: keine weitere Vermarktung in den USA wegen fibrotischer Veränderungen an Herzklappen (BfArM, 2007). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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