ClariMedClariMed
Recherchen nahtlos fortsetzen
30 Sek mit Email - kein Passwort, kein Formular. Ihr Verlauf bleibt auf jedem Gerät.

Verlauf

Keine Anfragen

Partizipative Entscheidungsfindung (SDM): Kommunikation

KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making, SDM) ist ein kollaborativer Prozess. Dabei arbeiten medizinische Fachkräfte und Leistungsempfänger zusammen, um gemeinsame Entscheidungen über die Behandlung zu treffen.

Dieser Ansatz berücksichtigt sowohl die klinische Evidenz als auch die individuellen Präferenzen, Überzeugungen und Werte der betroffenen Person. Die NICE-Leitlinie NG197 bietet strukturierte Vorgaben, um diesen Prozess in den klinischen Alltag und die Organisationskultur zu integrieren.

Ein zentrales Ziel ist es sicherzustellen, dass die Risiken, Vorteile und möglichen Konsequenzen verschiedener Optionen verständlich kommuniziert werden. Dies schließt laut Leitlinie immer auch die Option ein, keine Behandlung durchzuführen oder den aktuellen Zustand nicht zu verändern.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler in der Risikokommunikation ist die alleinige Nennung relativer Risiken, da diese irreführend wirken können. Die Leitlinie betont nachdrücklich, dass stattdessen immer absolute Risiken und natürliche Häufigkeiten (z. B. 10 von 100 statt 10 %) verwendet werden sollten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Option, keine Behandlung durchzuführen, in jedem Aufklärungsgespräch als valide Alternative präsentiert werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt die Verwendung von absoluten Risiken und natürlichen Häufigkeiten mit einem einheitlichen Nenner, wie etwa 7 von 100. Zudem wird geraten, sowohl positives als auch negatives Framing gleichzeitig zu nutzen und die Zahlen durch Piktogramme zu unterstützen.

Laut Leitlinie handelt es sich dabei um eine Technik zur Überprüfung des Verständnisses. Die behandelte Person wird gebeten, die erklärten Informationen in eigenen Worten wiederzugeben, um sicherzustellen, dass alles korrekt verstanden wurde.

Es wird empfohlen, aktiv nachzufragen, ob die Einbeziehung von Familienmitgliedern, Freunden oder Betreuern gewünscht ist. Diese können laut Leitlinie helfen, Informationen zu erinnern und die Präferenzen der Person besser zu kommunizieren.

Die Leitlinie rät dazu, nicht nur die getroffene Entscheidung in der Akte zu vermerken. Es wird empfohlen, auch explizit zu dokumentieren, welche persönlichen Werte und Prioritäten für die Person bei dieser Entscheidung ausschlaggebend waren.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: SIGN: Shared decision making (NICE guideline NG197) (SIGN, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.