BfArM2023

Ozanimod (Zeposia): Dosisanpassung bei Child-Pugh A/B

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Informationsbrief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2023. Das Dokument thematisiert eine wichtige Sicherheitsinformation zu dem Arzneimittel Zeposia mit dem Wirkstoff Ozanimod.

Ozanimod ist ein Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor-Modulator, der unter anderem zur Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) sowie der Colitis ulcerosa eingesetzt wird. Der Abbau des Wirkstoffs erfolgt maßgeblich über die Leber.

Bei Personen mit eingeschränkter Leberfunktion kann es zu einer veränderten Pharmakokinetik kommen. Der Informationsbrief adressiert spezifisch das daraus resultierende Risiko einer Überdosierung bei dieser Gruppe.

Empfehlungen

Der Informationsbrief des BfArM formuliert folgende zentrale Sicherheitshinweise:

Dosisanpassung bei Leberfunktionseinschränkung

Laut dem Informationsbrief wird eine Dosisreduktion für bestimmte Gruppen empfohlen. Dies betrifft Personen mit:

  • Leichter chronischer Leberfunktionseinschränkung (Child-Pugh-Klasse A)

  • Mittelschwerer chronischer Leberfunktionseinschränkung (Child-Pugh-Klasse B)

Begründung der Anpassung

Die Empfehlung zur Dosisreduktion basiert auf dem Risiko einer Überdosierung des Wirkstoffs Ozanimod bei eingeschränkter Leberfunktion.

Aktualisierte Schulungsmaterialien

Es wird darauf hingewiesen, dass das behördlich genehmigte Schulungsmaterial entsprechend angepasst wurde. Die Checkliste zur Verringerung von Arzneimittel- und Anwendungsrisiken für die Ärzteschaft liegt in einer aktualisierten Fassung vor.

Dosierung

Der Informationsbrief fordert eine Dosisreduktion bei eingeschränkter Leberfunktion. Daraus ergibt sich folgendes angepasstes Dosierungsschema für die Erhaltungstherapie:

LeberfunktionseinschränkungChild-Pugh-KlasseEmpfohlene Erhaltungsdosis
LeichtA0,92 mg alle zwei Tage
MittelschwerB0,92 mg alle zwei Tage
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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird empfohlen, vor der Verordnung von Ozanimod die Leberfunktion zu überprüfen und bei Vorliegen einer Child-Pugh-Klasse A oder B die Dosis zwingend anzupassen, um eine potenziell gefährliche Überdosierung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM besteht bei einer leichten oder mittelschweren chronischen Leberfunktionseinschränkung das Risiko einer Überdosierung. Der Abbau des Wirkstoffs Ozanimod ist in diesen Fällen verzögert.

Die Dosisreduktion wird für die Child-Pugh-Klassen A (leichte Einschränkung) und B (mittelschwere Einschränkung) empfohlen.

Das BfArM verweist auf die aktualisierten Schulungsmaterialien. Insbesondere die Checkliste zur Verringerung von Arzneimittel- und Anwendungsrisiken enthält die neuen Vorgaben zur Dosierung.

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Quelle: Informationsbrief zu Zeposia (Ozanimod): Geänderte Dosierungsempfehlung bei leichter oder mittelschwerer chronischer Leberfunktionseinschränkung (Child-Pugh-Klasse A oder B) (BfArM, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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