G-BA2016

Osimertinib (NSCLC): Therapie bei T790M-EGFR-Mutation

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist eine der häufigsten Formen von Lungenkrebs. Bei einem Teil der Betroffenen liegt eine Mutation im epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) vor, die das Tumorwachstum fördert.

Im Verlauf einer zielgerichteten Therapie kann sich eine Resistenzmutation, wie die T790M-Mutation, entwickeln. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Daten der Nutzenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2016.

Das Dokument beschreibt die formalen Rahmenbedingungen für die Bewertung des Wirkstoffs Osimertinib (Handelsname Tagrisso). Das Verfahren wurde im März 2016 initiiert und durchlief mehrere Beschlussfassungen sowie spätere Neubewertungen.

Empfehlungen

Das vorliegende Dokument definiert das genaue Anwendungsgebiet für den untersuchten Wirkstoff und dokumentiert den Verfahrensablauf. Das konkrete Ausmaß des Zusatznutzens ist in den verlinkten, hier nicht abgebildeten Volltexten der Beschlüsse hinterlegt.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut Beschluss ist Osimertinib (Tagrisso) für folgende Indikation angezeigt:

  • Behandlung von erwachsenen Personen

  • Vorliegen eines lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC)

  • Nachweis einer positiven T790M-Mutation des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR)

Verfahrensdetails und Gültigkeit

Das Dokument hält fest, dass der ursprüngliche Beschluss zur Nutzenbewertung am 15.09.2016 gefasst wurde. Es wird darauf hingewiesen, dass die Befristung dieses Beschlusses im Dezember 2016 verkürzt wurde.

Zudem wird dokumentiert, dass dieser initiale Beschluss durch nachfolgende Nutzenbewertungsverfahren geändert wurde. Eine erste Neubewertung nach Fristablauf erfolgte bereits im Mai 2017, gefolgt von weiteren Verfahren in den Jahren 2018 bis 2025.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass für die Verordnung von Osimertinib in dieser Indikation der Nachweis einer positiven T790M-Mutation zwingend erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen

Das Verfahren bewertet den Einsatz beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC).

Laut Dokument ist der Nachweis einer positiven T790M-Mutation des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) erforderlich.

Nein, das Dokument hält fest, dass der Beschluss durch mehrere nachfolgende Verfahren (unter anderem 2017, 2018 und 2024) geändert und neu bewertet wurde.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Osimertinib (nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom, T790M-EGFR-Mutation) (G-BA, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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