Osimertinib bei NSCLC (T790M): Indikation und Therapie
Hintergrund
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Jahr 2017 eine Neubewertung nach Fristablauf für den Wirkstoff Osimertinib (Tagrisso) durchgeführt. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten der Leitlinie beziehungsweise des Beschlusses.
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) stellt die häufigste Form von Lungenkrebs dar. Bei einem Teil der Betroffenen treiben spezifische Mutationen im epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) das Tumorwachstum an.
Die T790M-Mutation ist eine bekannte Resistenzmutation, die sich häufig unter einer vorangegangenen zielgerichteten Therapie entwickelt. Osimertinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der spezifisch an diese veränderten Rezeptoren bindet und die Signalübertragung hemmt.
Empfehlungen
Der G-BA-Beschluss definiert die genauen Rahmenbedingungen für die Nutzenbewertung des Wirkstoffs.
Zugelassenes Anwendungsgebiet
Laut G-BA ist Osimertinib (Tagrisso) für folgende spezifische Indikation angezeigt:
-
Behandlung von erwachsenen Personen
-
Vorliegen eines lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC)
-
Nachweis einer positiven T790M-Mutation des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR)
Zusatznutzen und Vergleichstherapie
Das vorliegende administrative Dokument benennt das genaue Ausmaß des Zusatznutzens sowie die spezifische zweckmäßige Vergleichstherapie nicht explizit. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Informationen nicht Teil der vorliegenden Kurzzusammenfassung sind.
Für die detaillierten Ergebnisse der Nutzenbewertung verweist die Quelle auf die vollständigen tragenden Gründe. Die finale Festlegung der Vergleichstherapie ist im Beschlusstext vom 19.10.2017 dokumentiert.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass vor dem Einsatz von Osimertinib zwingend der Nachweis der T790M-EGFR-Mutation erfolgen muss, da sich das bewertete Anwendungsgebiet ausschließlich auf diese spezifische Resistenzmutation beschränkt.
Häufig gestellte Fragen
Der Wirkstoff wurde für erwachsene Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC bewertet. Voraussetzung ist der Nachweis einer positiven T790M-EGFR-Mutation.
Laut Dokument sind die genauen Ergebnisse zum Zusatznutzen und zur zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht im Kurzprofil enthalten. Diese finden sich in den tragenden Gründen des Beschlusses vom 19.10.2017.
Es handelt sich um eine spezifische genetische Veränderung des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR). Diese Mutation tritt häufig als Resistenzmechanismus unter einer zielgerichteten Vortherapie auf.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Osimertinib (Neubewertung nach Fristablauf: nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom, T790M-EGFR-Mutation) (G-BA, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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