IQWiG2018

Nationales Gesundheitsportal: Qualität und Vernetzung

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Artikel basiert auf den Eckdaten des Projektberichts P17-02 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2018. Das Projekt wurde ursprünglich im März 2017 vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegeben.

Ziel des Auftrags war die Erstellung eines Konzepts für ein nationales Gesundheitsportal in Deutschland. Solche Portale dienen grundsätzlich dazu, der Bevölkerung verlässliche, verständliche und evidenzbasierte medizinische Informationen zentral zugänglich zu machen.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Projektübersicht der Leitlinie. Da der zugrundeliegende Quelltext primär administrative Meilensteine abbildet, werden allgemeine Prinzipien der evidenzbasierten Gesundheitsinformation zur Kontextualisierung der geforderten Qualitätssicherung ergänzt.

Empfehlungen

Das IQWiG formuliert in seiner Projektübersicht zentrale Eigenschaften, die ein nationales Gesundheitsportal erfüllen sollte.

Kerneigenschaften des Portals

Laut dem veröffentlichten Konzept werden folgende Merkmale als essenziell definiert:

  • Unabhängigkeit: Die bereitgestellten Gesundheitsinformationen müssen frei von wirtschaftlichen Interessen sein.

  • Vernetzung: Das Portal soll bestehende, verlässliche Informationsangebote sinnvoll miteinander verknüpfen.

  • Qualitätssicherung: Es wird eine inhaltliche und methodische Prüfung der Informationen vorausgesetzt.

Methodische Anforderungen und Evidenzbasierung

Da der vorliegende Quelltext primär administrative Eckdaten nennt, lassen sich die Kriterien für die Qualitätssicherung aus den allgemeinen Standards der evidenzbasierten Medizin ableiten. Bei nationalen Gesundheitsportalen bedeutet dies in der Regel, dass medizinische Aussagen auf systematischen Literaturrecherchen und aktuellen Leitlinien basieren müssen.

Zudem wird bei der Qualitätssicherung solcher Portale üblicherweise eine transparente Darstellung von Nutzen und Risiken medizinischer Interventionen gefordert. Die Methodik zur Erstellung der Inhalte sollte für den Nutzer nachvollziehbar dokumentiert sein.

Akzeptanz und Entwicklung

Der Bericht hält fest, dass der Entwurf im Vorfeld einer Anhörung unterzogen wurde. Dabei zeigte eine Befragung von Informations-Anbietern eine breite Zustimmung zur grundlegenden Idee des Portals.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Nutzung und Empfehlung von Gesundheitsinformationen stets auf die Unabhängigkeit der Quelle und eine transparente Qualitätssicherung geachtet werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den Auftrag im März 2017 an das IQWiG erteilt.

Laut IQWiG-Konzept soll das Portal unabhängig, vernetzt und qualitätsgesichert sein.

Eine Befragung von Informations-Anbietern im Vorfeld der Anhörung zeigte eine breite Zustimmung zur grundlegenden Idee des Portals.

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Quelle: IQWiG P17-02: Konzept für ein nationales Gesundheitsportal (IQWiG, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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