BfArM2019

Methotrexat (MTX): Vermeidung von Dosierungsfehlern

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2019 thematisiert in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) schwerwiegende Medikationsfehler bei der Anwendung von Methotrexat. Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation der Sicherheitswarnung.

Methotrexat ist ein bewährter Wirkstoff, der unter anderem in der Therapie von Autoimmunerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Bei diesen Indikationen erfolgt die Einnahme in der Regel streng einmal wöchentlich.

Eine versehentliche tägliche statt wöchentliche Einnahme kann zu einer lebensbedrohlichen Überdosierung führen. Um solche potenziell tödlichen Dosierungsfehler zu verhindern, wurden neue Sicherheitsmaßnahmen für methotrexathaltige Arzneimittel eingeführt.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief informiert über folgende Kernaspekte zur Arzneimittelsicherheit:

Maßnahmen zur Fehlerprävention

Laut Rote-Hand-Brief werden neue Maßnahmen zur Vermeidung von Dosierungsfehlern bei methotrexathaltigen Arzneimitteln umgesetzt. Die Warnung bezieht sich spezifisch auf die Anwendung von Methotrexat im Rahmen von Autoimmunerkrankungen.

Ziel der koordinierten Maßnahmen der Zulassungsinhaber, der EMA und des BfArM ist die strikte Prävention von potenziell tödlichen Überdosierungen durch Einnahmefehler, insbesondere durch eine versehentlich tägliche statt wöchentliche Anwendung.

Zur Erhöhung der Patientensicherheit umfassen die eingeführten Maßnahmen unter anderem:

  • Die Einführung und Bereitstellung einer speziellen Patientenkarte.

  • Visuelle Warnhinweise direkt auf der Umverpackung der Medikamente.

  • Die Bereitstellung von gezielten Schulungsmaterialien für medizinisches Fachpersonal und Betroffene.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird dringend empfohlen, bei jeder Verordnung und Abgabe von Methotrexat zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen explizit auf die streng wöchentliche Einnahme hinzuweisen und die entsprechende Patientenkarte auszuhändigen.

Häufig gestellte Fragen

Der Rote-Hand-Brief wurde herausgegeben, um auf potenziell tödliche Dosierungsfehler bei der Anwendung von Methotrexat bei Autoimmunerkrankungen aufmerksam zu machen. Es kam in der Praxis wiederholt zu einer versehentlich täglichen statt wöchentlichen Einnahme.

Zur Vermeidung von Überdosierungen wurden unter anderem visuelle Warnhinweise auf der Umverpackung, eine Patientenkarte sowie spezifische Schulungsmaterialien eingeführt. Diese sollen die korrekte wöchentliche Einnahme sicherstellen.

Die Warnung des BfArM und der EMA bezieht sich spezifisch auf die Anwendung von methotrexathaltigen Arzneimitteln im Rahmen von Autoimmunerkrankungen. Bei diesen Erkrankungen erfolgt die Dosierung in der Regel einmal wöchentlich.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Methotrexat: Neue Maßnahmen zur Vermeidung von Dosierungsfehlern mit potenziell tödlichen Folgen bei der Anwendung von Methotrexat bei Autoimmunerkrankungen (BfArM, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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