G-BA2022

Lonafarnib: Therapie bei Progerie und Laminopathie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf der administrativen Zusammenfassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Lonafarnib (Handelsname Zokinvy) aus dem Jahr 2023. Da der Quelltext primär die formalen Verfahrensdaten abbildet, wird im Folgenden der regulatorische Rahmen dargestellt.

Das Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom (HGPS) und progeroide Laminopathien sind extrem seltene, genetisch bedingte Erkrankungen, die zu einer vorzeitigen und beschleunigten Alterung führen. Lonafarnib wird in diesem Kontext als Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens eingesetzt.

Empfehlungen

Die G-BA-Dokumentation definiert folgende Rahmenbedingungen für den Einsatz des Wirkstoffs:

Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Beschluss wird Lonafarnib für folgende spezifische Indikationen bewertet:

  • Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom

  • Progeroide Laminopathie

Die Anwendung ist ausschließlich für betroffene Personen ab einem Alter von 12 Monaten vorgesehen.

Regulatorischer Status und Zusatznutzen

Es wird festgehalten, dass es sich bei Lonafarnib (Zokinvy) um ein Orphan Drug (Arzneimittel für seltene Leiden) handelt. Das Verfahren zur Nutzenbewertung nach § 35a SGB V wurde am 06.04.2023 mit einem entsprechenden Beschluss zur Arzneimittel-Richtlinie (Anlage XII) abgeschlossen.

Aufgrund des Orphan-Drug-Status gilt ein medizinischer Zusatznutzen durch die Zulassung formal als belegt, ist aber in solchen Verfahren häufig nicht quantifizierbar. Die detaillierten klinischen Studiendaten sind den vollständigen Beschlussdokumenten des G-BA zu entnehmen, da der vorliegende administrative Quelltext hierzu keine spezifischen Zahlenwerte aufführt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Aufgrund der Einstufung als Orphan Drug gilt ein Zusatznutzen für Lonafarnib bei Progerie-Syndromen formal als belegt; die Anwendung ist streng auf Kinder ab einem Alter von 12 Monaten beschränkt.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Dokumentation ist die Anwendung von Lonafarnib für betroffene Personen ab einem Alter von 12 Monaten vorgesehen.

Der Wirkstoff wird beim Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom sowie bei progeroiden Laminopathien angewendet.

Das Medikament ist als Orphan Drug (Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens) eingestuft. Dadurch gilt ein Zusatznutzen im Rahmen der G-BA-Bewertung formal als belegt.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Lonafarnib (Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom oder progeroide Laminopathie, ab 12 Monaten) (G-BA, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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