Leishmaniose: Diagnostik, Therapie und Leitlinien
Hintergrund
Leishmaniose ist eine durch Sandmücken übertragene Infektionskrankheit, die durch obligat intrazelluläre Protozoen der Gattung Leishmania verursacht wird. Sie tritt weltweit in verschiedenen Formen auf, vor allem als kutane, mukokutane und viszerale Leishmaniose (Kala-Azar).
Diese Zusammenfassung basiert auf der Übersichtsseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Leishmaniose (Stand Februar 2024). Da das Dokument primär als zentrales Informationsportal für reiseassoziierte Infektionskrankheiten dient, wurde der Text um allgemeines medizinisches Hintergrundwissen ergänzt.
Der Quelltext bündelt Verweise auf weiterführende Fachgesellschaften, Referenzzentren und internationale Gesundheitsorganisationen, um das klinische Management zu erleichtern.
💡Praxis-Tipp
Bei unklarem langanhaltendem Fieber und Splenomegalie nach Aufenthalten in Endemiegebieten (z.B. Mittelmeerraum) wird empfohlen, differenzialdiagnostisch an eine viszerale Leishmaniose zu denken und frühzeitig das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionserreger einzubinden.
Häufig gestellte Fragen
Das RKI verweist auf die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) zur viszeralen Leishmaniasis. Zudem werden die englischsprachigen Therapiehinweise der WHO und der IDSA empfohlen.
Für die Diagnostik und den Umgang mit Probenmaterial ist das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionserreger zuständig. Dieses ist am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin angesiedelt.
Die viszerale Form äußert sich im Allgemeinen durch langanhaltendes Fieber, eine Vergrößerung von Leber und Milz (Hepatosplenomegalie) sowie einen Mangel an Blutzellen (Panzytopenie).
Die Erkrankung wird durch den Stich infizierter Sandmücken übertragen. Sie gilt als klassische reiseassoziierte Infektionskrankheit bei Aufenthalten in Endemiegebieten.
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Quelle: Leishmaniose (Unknown Source).
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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