Latanoprost: Therapie in Schwangerschaft und Stillzeit

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Embryotox (2024)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Latanoprost ist ein Prostaglandin-Analogon, das topisch in Form von Augentropfen angewendet wird. Es kommt im klinischen Alltag primär zur Senkung des Augeninnendrucks bei Offenwinkelglaukom und okulärer Hypertension zum Einsatz.

Die Embryotox-Monographie stuft das Risiko für die Anwendung von Latanoprost in der Schwangerschaft und Stillzeit in die Kategorie "RESTRICTED" (eingeschränkt) ein.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzmonographie der Quelle.

Empfehlungen

Die Monographie formuliert folgende Hinweise zur Anwendung:

Anwendung in der Schwangerschaft

Für die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft gelten laut Quelle folgende Einschätzungen:

  • 1. Trimenon: Es besteht ein theoretisches Risiko, da Prostaglandine Uteruskontraktionen auslösen können.

  • 2. und 3. Trimenon: Eine Anwendung ist nur bei strenger Indikation vorgesehen.

  • 3. Trimenon: Eine Wehentätigkeit ist theoretisch möglich.

Es wird betont, dass die Datenlage begrenzt ist, die systemische Aufnahme bei topischer Anwendung jedoch minimal ausfällt.

Anwendung in der Stillzeit

In der Stillzeit wird die topische Anwendung von Latanoprost als wahrscheinlich kompatibel eingestuft. Dies wird auf die sehr geringen systemischen Spiegel zurückgeführt.

Monitoring und Alternativen

Bei einer Anwendung in der Schwangerschaft wird ein Monitoring empfohlen. Dieses umfasst:

  • Überwachung auf Uteruskontraktionen

  • Regelmäßige ophthalmologische Kontrollen

Als First-Line-Therapie in der Schwangerschaft werden laut Monographie bevorzugt Timolol-Augentropfen empfohlen.

Kontraindikationen

Aufgrund des Prostaglandin-Effekts besteht ein theoretisches Abortrisiko. Im dritten Trimenon ist theoretisch das Auslösen einer Wehentätigkeit möglich.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Embryotox sollte bei der Behandlung eines Glaukoms in der Schwangerschaft primär auf Timolol-Augentropfen als First-Line-Therapie zurückgegriffen werden. Bei der unvermeidbaren Gabe von Latanoprost wird ein klinisches Monitoring hinsichtlich möglicher Uteruskontraktionen empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Embryotox ist die Anwendung im 2. und 3. Trimenon nur bei strenger Indikation vorgesehen. Es besteht ein theoretisches Risiko für Uteruskontraktionen durch den Prostaglandin-Effekt.

Die topische Anwendung von Latanoprost-Augentropfen gilt in der Stillzeit als wahrscheinlich kompatibel. Grund hierfür ist die minimale systemische Aufnahme.

Als First-Line-Therapie in der Schwangerschaft werden laut Monographie bevorzugt Timolol-Augentropfen empfohlen.

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Quelle: Embryotox: Latanoprost (Augentropfen) (Embryotox, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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