Legionellen-Antigen (Urin): Indikation und Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Legionellen sind Bakterien, die bevorzugt in feuchten Umgebungen und Warmwasseranlagen unter 60 °C vorkommen. Die Übertragung erfolgt durch die Inhalation von kontaminierten Aerosolen, beispielsweise beim Duschen, durch Klimaanlagen oder Whirlpools.

Eine Infektion kann zu einer atypischen Lungenentzündung, der sogenannten Legionärskrankheit, führen. Typische Symptome umfassen Fieber, Schüttelfrost, trockenen Husten, Durchfall und Elektrolytentgleisungen im Blut.

Von den über 50 bekannten Legionellenarten ist Legionella pneumophila die klinisch relevanteste. Bis zu 90 Prozent der Infektionen werden durch deren Serogruppe 1 verursacht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negativer Legionellen-Schnelltest im Urin schließt eine Infektion nicht sicher aus, da die Antigenkonzentration unter der Nachweisgrenze liegen kann. Die klinische Diagnose muss stets in Zusammenschau mit der Symptomatik und weiteren Befunden gestellt werden.

Häufig gestellte Fragen

Ein positives Ergebnis liefert laut Quelle einen starken Hinweis auf eine Legionelleninfektion, wie beispielsweise eine atypische Pneumonie. Für den definitiven Beweis der Infektion wird jedoch eine Bakterienkultur benötigt.

Die Leitlinie nennt Makrolid-Antibiotika und Fluorchinolone der Gruppen 3 und 4 als Mittel der Wahl. Diese werden üblicherweise über einen Zeitraum von drei Wochen verabreicht.

Die Übertragung erfolgt durch das Einatmen von feinem Wassersprühnebel (Aerosolen), der mit Legionellen belastet ist. Typische Gefahrenquellen sind unzureichend erhitzte Warmwasseranlagen, Duschen, Whirlpools oder Klimaanlagen.

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Quelle: Laborwert: Legionella pneumophila-Antigen/Urin (LPNU) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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