Eisen (FE): Referenzwerte, Indikation und Diagnostik
Hintergrund
Eisen ist das im menschlichen Körper am häufigsten vorkommende Spurenelement. Es ist ein essenzieller Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und spielt eine zentrale Rolle beim Sauerstofftransport im Blut.
Zusätzlich wird Eisen in der Muskulatur in Form von Myoglobin zur Sauerstoffspeicherung benötigt. Auch für alle rasch wachsenden Gewebe des Körpers ist das Spurenelement unerlässlich.
Die Bestimmung des Eisenwertes im Blut ist eine wichtige labordiagnostische Messgröße zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels. Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Portals Gesundheit.gv.at und beleuchtet die Diagnostik von Eisenmangel, der häufigsten Ursache für Blutarmut (Anämie).
💡Praxis-Tipp
Laut Quelle ist der isolierte Serumeisenwert für die Diagnostik einer Eisenmangelanämie nicht aussagekräftig, da er starken Schwankungen unterliegt. Es wird darauf hingewiesen, dass Ferritin als Akute-Phase-Protein bei Entzündungen falsch hoch sein kann. Daher sollte der Eisenstoffwechsel stets in der Zusammenschau mit Transferrin, dem Blutbild und möglichen Entzündungsprozessen beurteilt werden.
Häufig gestellte Fragen
Laut Gesundheit.gv.at sollten für eine fundierte Diagnostik immer Eisen, Transferrin und Ferritin gemeinsam bestimmt werden. Zusätzlich wird die Beurteilung des roten Blutbildes, einschließlich Hämoglobin und den Erythrozyten-Indizes, empfohlen.
Die Quelle erklärt, dass Ferritin ein sogenanntes Akute-Phase-Protein ist. Das bedeutet, dass der Wert bei Entzündungsprozessen im Körper ansteigt, was einen bestehenden Eisenmangel maskieren kann.
Gemäß der Information von Gesundheit.gv.at sind bei einer Eisenmangelanämie Hämoglobin, MCV, MCH, Serumeisen und Ferritin vermindert. Das Transferrin im Serum ist hingegen typischerweise erhöht.
Erhöhte Eisenwerte können laut Quelle durch eine erbliche Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) verursacht werden. Auch hämolytische Anämien, Schilddrüsenüberfunktionen oder Eisenverwertungsstörungen kommen als Ursache infrage.
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Quelle: Laborwert: Eisen (FE) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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