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Kontrastechokardiographie: Indikation und Durchführung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Kontrastechokardiographie hat sich als unverzichtbare Methode in der kardiologischen Diagnostik etabliert. Laut dem Manual der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) stehen in Deutschland aktuell drei zugelassene Substanzen für die verbesserte Darstellung des linken Herzens zur Verfügung.

Die Entwicklung der Methode ist eng mit dem technologischen Fortschritt der Ultraschallgeräte verknüpft. Insbesondere die Einführung von Harmonic Imaging und kontrastspezifischen Ultraschallmethoden ermöglichte den breiten klinischen Einsatz in der Routine.

Diese speziellen Bildgebungsverfahren arbeiten mit geringerer Schallenergie als herkömmliche Methoden. Dadurch wird eine vorzeitige Zerstörung der Mikrogasbläschen verhindert und eine längere Nachweisbarkeit der Kontrastmittel im arteriellen System gewährleistet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Hinweis für die Praxis betrifft die Geräteeinstellung: Es wird betont, dass für die Kontrastechokardiographie zwingend kontrastspezifische Ultraschallmethoden (wie Phaseninversion oder Powermodulation) genutzt werden sollten. Diese arbeiten mit deutlich geringerer Schallenergie als herkömmliche Verfahren und verhindern so eine vorzeitige Zerstörung der empfindlichen Mikrogasbläschen.

Häufig gestellte Fragen

Laut DGK-Manual wird ein Kontrastmittel eingesetzt, wenn in der Standardechokardiographie zwei oder mehr Wandsegmente nicht ausreichend beurteilt werden können. Dies gilt sowohl für Ruhe- als auch für Stressuntersuchungen.

Für den Nachweis von Shunts, wie einem offenen Foramen ovale, wird standardmäßig agitierte Kochsalzlösung verwendet. Die Leitlinie beschreibt, dass die Beimischung von etwas Blut den Kontrasteffekt im rechten Herzen deutlich verbessert.

Die Zerstörung der Bläschen wird durch zu hohe Schallenergie (Kavitationseffekt) verursacht. Daher wird der Einsatz kontrastspezifischer Imaging-Methoden mit reduzierter Sendeleistung empfohlen, um die Bläschen im arteriellen System länger nachweisen zu können.

Zur pharmakologischen Belastung werden laut Text Vasodilatatoren wie Adenosin und Regadenoson sowie Dobutamin verwendet. Dipyridamol wird in internationalen Studien genannt, ist aber in Deutschland nicht verfügbar.

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Quelle: Geschichte der Kontrastechokardiographie (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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