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Kardiovaskuläre MRT: Physik, Sequenzen, LGE und Mapping

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) herausgegebene Pocket Guide behandelt die physikalischen Grundlagen der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie (MRT). Er dient als praxisnahes Nachschlagewerk für Kliniker und Wissenschaftler im Bereich der kardialen Bildgebung.

Die kardiale MRT-Bildgebung stellt aufgrund der kontinuierlichen Herz- und Atembewegung sowie des fließenden Blutes besondere technische Anforderungen. Das Verständnis der zugrundeliegenden Physik ist essenziell für die korrekte Sequenzwahl, die Vermeidung von Artefakten und die präzise Bildinterpretation.

Der Leitfaden erläutert neben den Basisprinzipien der Signalentstehung und Bildlokalisation auch spezifische kardiale Techniken. Dazu gehören unter anderem die Vitalitätsbildgebung, das myokardiale Tagging, die Perfusionsmessung und moderne Mapping-Verfahren zur quantitativen Gewebecharakterisierung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Leitfaden weist darauf hin, dass bei der bSSFP-Cine-Bildgebung ein sehr homogenes Magnetfeld erforderlich ist. Bei unzureichendem patientenbezogenem Shimming können störende dunkle "Banding"-Artefakte im Bild entstehen. Zudem wird betont, dass retrospektives EKG-Gating bei starken Herzrhythmusstörungen fehleranfällig ist und in diesen Fällen stattdessen eine prospektive Triggerung genutzt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Bei Spin-Echo-Sequenzen ("Black Blood") verlassen die angeregten Blut-Spins die Bildebene, bevor der 180°-Refokussierungspuls erfolgt. Laut Leitfaden senden diese aus der Schicht gewaschenen Spins kein Signal aus, wodurch das Blut dunkel dargestellt wird.

Da die T1-Zeit des normalen Myokards individuell variiert, wird laut Dokument ein TI-Scout (Look-Locker-Sequenz) verwendet. Anhand dieser Aufnahmen mit multiplen Inversionszeiten lässt sich visuell der beste TI-Wert ermitteln, um das gesunde Myokard exakt zu nullen.

Das T1-Mapping erfasst die longitudinale Relaxation und wird unter anderem zur ECV-Bestimmung oder Darstellung von Fibrose genutzt. Das T2-Mapping stellt den transversalen Signalzerfall dar und wird im Leitfaden primär zur Visualisierung von myokardialem Ödem beschrieben.

Die Geschwindigkeit des Blutes wird in der Phase der transversalen Magnetisierung mittels bipolarer Gradienten kodiert. Der Leitfaden erklärt, dass durch die Subtraktion zweier Aufnahmen mit unterschiedlicher Flusssensitivität ein Bild entsteht, das die Flussgeschwindigkeit und -richtung quantitativ darstellt.

Die parallele Bildgebung nutzt mehrere Spulenelemente, um die Akquisitionszeit durch eine Unterabtastung des k-Raumes zu verkürzen. Dies ist laut Leitfaden besonders wichtig, um die Scanzeit an die begrenzten Atemanhaltemanöver der Patienten anzupassen.

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Quelle: Pocket Guide: Kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie Physik für Kliniker (2018) (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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