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Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT): Sachkunde

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das vorliegende Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) definiert die inhaltlichen Anforderungen für den Erwerb der Sachkunde „Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)“. Diese stellt die dritte Stufe der Sachkunden in der Therapie mit kardialen implantierbaren elektrischen Devices dar.

Voraussetzung für die CRT-Sachkunde sind bereits erworbene Kenntnisse in der Herzschrittmacher- und ICD-Therapie. Das Dokument legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Troubleshooting und die praktische Umsetzung des theoretischen Wissens anhand von Fallbeispielen.

Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige und sichere Anwendung der CRT in der klinischen Praxis zu gewährleisten. Die Sachkunde ist zudem ein essenzieller Baustein zur Erlangung des Zertifikats „Spezielle Rhythmologie“.

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💡Praxis-Tipp

Das Curriculum hebt die besondere Bedeutung des Troubleshootings bei der CRT hervor. Es wird betont, dass ein tiefgreifendes Verständnis für die Erkennung und Behebung eines Verlusts der biventrikulären Stimulation (z. B. durch Vorhofflimmern oder ventrikuläre Extrasystolie) essenziell für den Therapieerfolg ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut DGK-Curriculum werden die Sachkunden für Herzschrittmacher- und ICD-Therapie zwingend vorausgesetzt. Zudem sind praktische Erfahrungen durch eine definierte Anzahl an Eingriffen und die Teilnahme an einem speziellen CRT-Kurs erforderlich.

Das Dokument beschreibt verschiedene Methoden zur AV-Zeit-Optimierung. Hierzu zählen die echokardiographische Optimierung (z. B. mittels aortalem VTI) sowie aggregatspezifische automatische Algorithmen.

Gemäß Curriculum können unter anderem eine suboptimale Elektrodenlage, Vorhofflimmern, ventrikuläre Extrasystolien oder eine inkorrekte AV-/VV-Zeit-Programmierung zu einer fehlenden Response führen. Auch die zugrunde liegende Schenkelblockmorphologie und QRS-Dauer spielen eine entscheidende Rolle.

Moderne CRT-Systeme nutzen laut Dokument verschiedene Parameter zur Erkennung einer Dekompensation. Dazu gehören intrathorakale Impedanzmessungen, die nächtliche Herzfrequenz, die Herzfrequenzvariabilität und die Patientenaktivität.

Das Curriculum nennt als Notfallindikationen unter anderem anhaltende Kammertachykardien, repetitive Schockinterventionen an einem Tag ("electrical storm") sowie Synkopen unklarer Ursache. Auch ein kardiogener Schock erfordert eine sofortige Evaluation.

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Quelle: Sachkunde „Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)“ (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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