3D-ICE bei strukturellen Herzerkrankungen: IQWiG H25-03
Hintergrund
Die 3-dimensionale intrakardiale Echokardiografie (3D-ICE) ist ein bildgebendes Verfahren, das zunehmend bei minimalinvasiven Transkatheterinterventionen zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen eingesetzt wird. Zu diesen Eingriffen zählen beispielsweise der Vorhofohrverschluss oder die Rekonstruktion von Herzklappen.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Bewertung dieser Methode beauftragt. Die Begutachtung erfolgt im Rahmen des Verfahrens nach §137h SGB V, welches die Nutzenbewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse regelt.
Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Projektinformationen (Abstract/Metadaten) des IQWiG-Berichts H25-03. Der Quelltext enthält keine inhaltlichen Ergebnisse der Nutzenbewertung, sondern dokumentiert die Eckdaten des Verfahrens.
Empfehlungen
Da der Quelltext ausschließlich administrative Projektinformationen enthält, werden keine klinischen Empfehlungen ausgesprochen. Die Dokumentation liefert folgende Eckdaten zum Bewertungsverfahren:
Gegenstand der Bewertung
Laut den Projektinformationen des IQWiG umfasst der Auftrag (Projektnummer H25-03) die formale Bewertung der 3-dimensionalen intrakardialen Echokardiografie. Der Fokus liegt dabei auf dem Einsatz des Verfahrens bei Transkatheterinterventionen zur Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen.
Verfahrensstatus
Die Projektinformationen dokumentieren folgenden administrativen Stand des Verfahrens:
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Die Beauftragung durch den G-BA erfolgte am 13.11.2025.
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Die Bearbeitung des Berichts im Ressort für nichtmedikamentöse Verfahren ist abgeschlossen (Stand: 06.02.2026).
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Das Verfahren ist dem medizinischen Anwendungsgebiet "Herz und Kreislauf" zugeordnet.
💡Praxis-Tipp
Da es sich um ein Verfahren nach §137h SGB V handelt, ist die Bewertung des IQWiG maßgeblich für künftige Erstattungsentscheidungen im stationären Sektor. Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz der 3D-ICE bei strukturellen Herzerkrankungen in diesem Kontext als neue Methode mit Hochrisiko-Medizinprodukten eingestuft und entsprechend streng evaluiert wird.
Häufig gestellte Fragen
Das Projekt bewertet den Nutzen der 3-dimensionalen intrakardialen Echokardiografie bei Transkatheterinterventionen zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen. Die Bewertung erfolgt im Auftrag des G-BA nach §137h SGB V.
Dieses gesetzliche Verfahren dient der frühen Nutzenbewertung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB), die maßgeblich auf dem Einsatz von Medizinprodukten hoher Risikoklasse basieren. Das Ergebnis ist entscheidend für die weitere Krankenhausfinanzierung der Methode.
Der vorliegende Quelltext dokumentiert lediglich den Abschluss der Bearbeitung (Stand Februar 2026). Spezifische klinische Empfehlungen oder Ergebnisse zur Nutzenbewertung sind in dieser administrativen Projektinformation nicht enthalten.
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Quelle: IQWiG H25-03: 3-dimensionale intrakardiale Echokardiografie bei Transkatheterinterventionen zur Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen - Bewertung gemäß §137h SGB V (IQWiG, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.