IQWiG2024Kardiologie

Hybrid-Koronarstent bei KHK: IQWiG-Verfahren H24-02

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die koronare Herzkrankheit (KHK) wird häufig mittels perkutaner Koronarintervention (PCI) und der Implantation von Stents behandelt. Medikamentefreisetzende Stents (Drug-Eluting Stents, DES) werden eingesetzt, um einer Restenose der Herzkranzgefäße vorzubeugen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde am 13.08.2024 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit einer Nutzenbewertung beauftragt. Gegenstand des Projekts H24-02 war die Implantation eines medikamentefreisetzenden, adaptierenden Hybrid-Koronarstents im Rahmen einer PCI bei KHK.

Es handelte sich um ein Verfahren zur Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse gemäß § 137h SGB V. Der Bereich der nichtmedikamentösen Verfahren war für die Bearbeitung zuständig.

Empfehlungen

Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Projektinformation des IQWiG. Da das Bewertungsverfahren vorzeitig beendet wurde, enthält das Dokument keine klinischen Handlungsanweisungen oder Wirksamkeitsbewertungen.

Status der Nutzenbewertung

Laut der Projektinformation des IQWiG ergaben sich für das Verfahren folgende administrative Beschlüsse:

  • Der G-BA entschied nach der Auftragserteilung, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Bewertungsverfahren nach § 137h SGB V nicht vorliegen.

  • Das Verfahren beim G-BA endet folglich ohne eine Bewertungsentscheidung.

  • Der bereits erstellte IQWiG-Bericht wird aufgrund dieser Entscheidung nicht veröffentlicht.

Die Bearbeitung des Projekts H24-02 ist damit vonseiten des IQWiG offiziell abgeschlossen.

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💡Praxis-Tipp

Da das IQWiG-Verfahren nach § 137h SGB V ohne Bewertungsentscheidung beendet und der Bericht nicht veröffentlicht wurde, liegt für den medikamentefreisetzenden, adaptierenden Hybrid-Koronarstent aktuell keine offizielle Nutzenbewertung des G-BA vor. Es wird empfohlen, bei der klinischen Entscheidungsfindung auf etablierte Leitlinien zur perkutanen Koronarintervention bei KHK sowie auf die primäre Studienlage zum jeweiligen Medizinprodukt zurückzugreifen.

Häufig gestellte Fragen

Nein, laut der Projektinformation H24-02 wurde das Verfahren beendet, ohne dass eine Bewertungsentscheidung getroffen wurde. Der G-BA stellte fest, dass die Voraussetzungen für eine Bewertung nach § 137h SGB V nicht erfüllt waren.

Der Bericht ist nicht öffentlich zugänglich. Die Projektinformation gibt an, dass der Bericht aufgrund des beendeten Verfahrens nicht veröffentlicht wird.

Das Anwendungsgebiet umfasste die Implantation eines medikamentefreisetzenden, adaptierenden Hybrid-Koronarstents. Dieser sollte im Rahmen einer perkutanen Koronarintervention (PCI) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) eingesetzt werden.

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Quelle: IQWiG H24-02: Implantation eines medikamentefreisetzenden, adaptierenden Hybrid-Koronarstents im Rahmen einer perkutanen Koronarintervention bei koronarer Herzkrankheit (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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