IQWiG2016Infektiologie

Rilpivirin bei HIV-1: Therapie bei Jugendlichen

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Addendum zur IQWiG-Nutzenbewertung (Auftrag A16-28) für Rilpivirin. Bewertet wird ein neues Anwendungsgebiet bei antiretroviral nicht vorbehandelten Jugendlichen.

Die Zielgruppe umfasst Personen im Alter von 12 bis unter 18 Jahren mit einer Infektion durch das humane Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1). Voraussetzung für diese spezifische Indikation ist eine Viruslast von maximal 100.000 HIV-1-RNA-Kopien/ml.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das IQWiG mit der Prüfung nachgereichter Daten des pharmazeutischen Unternehmers. Ziel war es zu klären, ob sich aus einer einarmigen Studie oder einem indirekten Vergleich ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ableiten lässt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bewertung ist bei der Interpretation von einarmigen Studien und nicht adjustierten indirekten Vergleichen große Vorsicht geboten. Es wird darauf hingewiesen, dass ein fehlender direkter Vergleich mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie in der Regel dazu führt, dass ein Zusatznutzen formal nicht belegt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Die Bewertung bezieht sich auf Jugendliche im Alter von 12 bis unter 18 Jahren. Voraussetzung ist zudem, dass die Behandelten antiretroviral nicht vorbehandelt sind.

Das bewertete Anwendungsgebiet umfasst Personen mit einer Viruslast von maximal 100.000 HIV-1-RNA-Kopien/ml. Bei höheren Werten greift diese spezifische Nutzenbewertung nicht.

Das IQWiG kommt zu dem Schluss, dass ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt ist. Die vorgelegten Studiendaten reichten für einen Nachweis nicht aus.

In der untersuchten einarmigen Studie wurden am häufigsten Infektionen und parasitäre Erkrankungen sowie gastrointestinale Ereignisse dokumentiert. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei knapp 18 Prozent der Behandelten auf.

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Quelle: IQWiG A16-28: Rilpivirin - Addendum zum Auftrag A15-55 (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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