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Ipratropiumbromid bei Kindern: Dosierung und Inhalation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Kinderformularium / DGKJ (2024)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Monographie des Kinderformulariums der DGKJ (2024) zur pädiatrischen Dosierung von Ipratropiumbromid. Ipratropiumbromid ist ein Anticholinergikum, das in der Kinderheilkunde zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt wird.

Der Wirkstoff führt über eine Blockade von Muskarinrezeptoren zu einer zusätzlichen Bronchodilatation. Dies ist besonders bei schweren obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale von klinischer Bedeutung.

Laut Leitlinie wird Ipratropiumbromid synergistisch mit β2-Sympathomimetika wie Salbutamol eingesetzt. Eine Anwendung als Monotherapie ist bei akuter Bronchialobstruktion nicht vorgesehen.

Empfehlungen

Die Leitlinie formuliert folgende Kernempfehlungen zum Einsatz von Ipratropiumbromid bei Kindern:

Indikation und Stellenwert

  • Der Wirkstoff wird bei akuter Bronchialobstruktion empfohlen.

  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Ipratropiumbromid nicht als Monotherapie eingesetzt werden soll.

  • Die Anwendung erfolgt regulär als Zusatztherapie zu β2-Agonisten.

Therapeutische Vorteile

Laut Leitlinie bietet die Substanz eine zusätzliche Bronchodilatation über den anticholinergen Weg. Es wird eine synergistische Wirkung mit Salbutamol beschrieben.

Besonders bei schwerer Obstruktion wird die Kombinationstherapie als sehr wirksam eingestuft.

Dosierung

Verneblerlösung (250 µg/ml)

Für die Inhalation mittels Vernebler wird folgendes Dosierungsschema empfohlen:

AlterEinzeldosisIntervall
< 1 Jahr125 µgalle 6-8 Stunden
1-5 Jahre250 µgalle 6-8 Stunden
6-12 Jahre250-500 µgalle 6-8 Stunden
> 12 Jahre500 µgalle 6-8 Stunden

Akutsituation: In der ersten Stunde wird eine Gabe alle 20 Minuten zusammen mit Salbutamol empfohlen.

Dosieraerosol (20 µg/Hub)

AlterEinzeldosis
< 6 Jahre1-2 Hübe
6-12 Jahre2-4 Hübe
> 12 Jahre4 Hübe

Kombinationspräparate (Fenoterol/Ipratropium)

Für das Dosieraerosol (50 µg Fenoterol + 20 µg Ipratropium pro Hub) wird eine Dosis von 1-2 Hüben empfohlen. Die Maximaldosis liegt bei 8 Hüben pro Tag.

Für die Verneblerlösung (Berodual LS) gelten folgende Dosierungen:

AlterDosis
< 6 Jahre0,5 ml (10 Tropfen)
6-12 Jahre0,5-1 ml
> 12 Jahre1-2 ml

Kontraindikationen

Nebenwirkungen

Als typische Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und ein bitterer Geschmack genannt.

Warnhinweise

Die Leitlinie warnt davor, dass das Aerosol in die Augen gelangen könnte. Dies stellt ein Risiko für die Auslösung oder Verschlechterung eines Engwinkelglaukoms dar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

In der Akutsituation einer schweren Bronchialobstruktion empfiehlt die Leitlinie eine hochfrequente Gabe in der ersten Stunde. Dabei wird Ipratropiumbromid alle 20 Minuten in Kombination mit Salbutamol vernebelt, um den synergistischen Effekt maximal auszunutzen. Es wird betont, dass die Substanz niemals als Monotherapie zur Akutbehandlung eingesetzt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie erhalten Kinder zwischen 1 und 5 Jahren eine Einzeldosis von 250 µg. Die Inhalation erfolgt regulär in einem Intervall von 6 bis 8 Stunden.

Nein, die Leitlinie rät ausdrücklich von einer Monotherapie ab. Der Wirkstoff wird stets als Zusatztherapie zu β2-Agonisten wie Salbutamol empfohlen.

In der ersten Stunde der Akutbehandlung wird eine Inhalation alle 20 Minuten empfohlen. Dies sollte laut Leitlinie immer zusammen mit Salbutamol erfolgen.

Als häufige Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und ein bitterer Geschmack beschrieben. Zudem wird davor gewarnt, dass das Aerosol in die Augen gelangt, da dies ein Engwinkelglaukom begünstigen kann.

Für Kinder unter 6 Jahren wird eine Dosis von 0,5 ml der Verneblerlösung empfohlen. Dies entspricht laut Leitlinie etwa 10 Tropfen.

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Quelle: Ipratropiumbromid Dosierung Kinder (Kinderformularium / DGKJ, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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