Impfeffektivität: Risikoreduktion und Interpretation
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Informationstext des Robert Koch-Instituts (RKI).
Die Impfeffektivität (oder Impfstoffwirksamkeit) ist ein zentraler epidemiologischer Parameter zur Bewertung von Schutzimpfungen. Sie beschreibt, wie gut eine Impfung vor einer bestimmten Erkrankung schützt.
Um diesen Wert zu ermitteln, wird die Erkrankungswahrscheinlichkeit von geimpften Personen mit der von ungeimpften Personen verglichen.
💡Praxis-Tipp
Bei der Aufklärung über Impfeffektivitäten wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass bei einer Wirksamkeit von 90 % automatisch 10 % der Geimpften erkranken. Es ist wichtig zu kommunizieren, dass der Wert stattdessen die relative Reduktion des Erkrankungsrisikos im Vergleich zu einer ungeimpften Kohorte beschreibt.
Häufig gestellte Fragen
Laut RKI beschreibt die Impfeffektivität die relative Risikoreduktion durch eine Impfung. Sie gibt an, um wie viel Prozent das Erkrankungsrisiko bei Geimpften im Vergleich zu Ungeimpften sinkt.
Die Berechnung erfolgt durch den Vergleich der Erkrankungswahrscheinlichkeiten. Das relative Risiko zwischen Geimpften und Ungeimpften bildet die Grundlage für die Ermittlung der Effektivität.
Das RKI veranschaulicht dies an einem Beispiel: Wenn von 1.000 Ungeimpften 20 Personen erkranken, würden bei einer Effektivität von 90 Prozent nur 2 von 1.000 Geimpften dieselbe Krankheit entwickeln.
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Quelle: RKI: impfeffektivitaet (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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