G-BA2013

Ocriplasmin (Jetrea) bei vitreomakulärer Traktion: G-BA

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Nutzenbewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2013 zum Wirkstoff Ocriplasmin (Handelsname Jetrea®). Das Dokument dokumentiert den formalen Ablauf der frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V.

Da der Quelltext rein administrativer Natur ist, sei zum medizinischen Hintergrund ergänzt: Ocriplasmin ist ein rekombinantes Protease-Enzym, das in der Augenheilkunde eingesetzt wird. Es dient der medikamentösen Lösung von krankhaften Anheftungen des Glaskörpers an die Makula.

Es wird im Dokument explizit darauf hingewiesen, dass der ursprüngliche Beschluss aus dem Jahr 2013 befristet war. Er wurde durch ein nachfolgendes Bewertungsverfahren im Oktober 2018 offiziell aufgehoben und ersetzt.

Empfehlungen

Da es sich um ein administratives Dokument zur Nutzenbewertung handelt, formuliert der Text keine direkten klinischen Handlungsanweisungen, sondern definiert die Rahmenbedingungen des Einsatzes.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Dokument wird Ocriplasmin (Jetrea®) gemäß Fachinformation für folgende Indikationen bei Erwachsenen angewendet:

  • Behandlung der vitreomakulären Traktion (VMT)

  • Behandlung der VMT im Zusammenhang mit einem Makulaloch, sofern dieses kleiner oder gleich 400 Mikrometer ist

Verfahrensstatus und Gültigkeit

Das vorliegende Dokument beschreibt den administrativen Ablauf der Nutzenbewertung. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Beschlüsse dieses spezifischen Verfahrens aufgehoben wurden.

Die Aufhebung erfolgte durch eine Neubewertung nach Fristablauf am 15.10.2018. Für aktuelle Entscheidungen zur zweckmäßigen Vergleichstherapie und zum Zusatznutzen muss das neuere Verfahren herangezogen werden.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Recherche zur Erstattungsfähigkeit und zum Zusatznutzen von Ocriplasmin ist zu beachten, dass der G-BA-Beschluss aus dem Jahr 2013 nicht mehr gültig ist. Es wird empfohlen, für klinische und wirtschaftliche Entscheidungen zwingend die Ergebnisse der Neubewertung vom Oktober 2018 heranzuziehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA wird Ocriplasmin zur Behandlung der vitreomakulären Traktion (VMT) bei Erwachsenen eingesetzt. Dies schließt auch Fälle ein, bei denen ein Makulaloch von maximal 400 Mikrometern vorliegt.

Nein, das Dokument gibt an, dass der Beschluss aus dem Jahr 2013 aufgehoben wurde. Er wurde durch eine Neubewertung nach Fristablauf im Oktober 2018 ersetzt.

Der Wirkstoff Ocriplasmin wird unter dem Handelsnamen Jetrea® vertrieben. Dies geht aus den administrativen Daten des G-BA-Verfahrens hervor.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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