G-BA2020

Encorafenib bei CRC (BRAF-V600E): G-BA Nutzenbewertung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Encorafenib aus dem Jahr 2020. Gegenstand des Verfahrens ist ein neues Anwendungsgebiet in der Onkologie.

Das Kolorektalkarzinom (CRC) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Bei einem Teil der Betroffenen liegt eine spezifische genetische Veränderung vor, die sogenannte BRAF-V600E-Mutation, welche oft mit einer ungünstigeren Prognose einhergeht.

Encorafenib (Handelsname Braftovi) ist ein zielgerichteter Wirkstoff, der als Kinasehemmer in die Signalwege der Tumorzellen eingreift. Die Bewertung des G-BA regelt den Einsatz dieses Medikaments im fortgeschrittenen Krankheitsstadium.

Empfehlungen

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Beschluss wird der Einsatz von Encorafenib für eine spezifische onkologische Indikation bewertet. Das Anwendungsgebiet umfasst erwachsene Personen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (CRC).

Voraussetzung für die Anwendung ist der Nachweis einer BRAF-V600E-Mutation. Zudem muss bereits eine systemische Vortherapie stattgefunden haben.

Kombinationstherapie

Der Beschluss legt fest, dass Encorafenib in diesem Setting nicht als Monotherapie eingesetzt wird. Die Anwendung ist gemäß Fachinformation wie folgt definiert:

  • Einsatz in Kombination mit dem Antikörper Cetuximab

  • Beschränkung auf erwachsene Betroffene

  • Anwendung erst nach vorangegangener systemischer Behandlung

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💡Praxis-Tipp

Vor dem Einsatz von Encorafenib plus Cetuximab beim metastasierten Kolorektalkarzinom ist zwingend eine molekularpathologische Diagnostik erforderlich. Es wird darauf hingewiesen, dass die Therapie nur bei gesicherter BRAF-V600E-Mutation und nach einer systemischen Vortherapie indiziert ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Beschluss ist Encorafenib beim metastasierten Kolorektalkarzinom spezifisch für Tumore mit einer BRAF-V600E-Mutation angezeigt. Der Nachweis dieser Mutation ist zwingende Voraussetzung für die Therapie.

Die Anwendung von Encorafenib erfolgt in diesem Anwendungsgebiet nicht als Monotherapie. Gemäß der Bewertung wird der Wirkstoff in Kombination mit Cetuximab verabreicht.

Das bewertete Anwendungsgebiet sieht den Einsatz nicht in der Erstlinie vor. Die Therapie ist für erwachsene Betroffene zugelassen, die bereits eine systemische Vortherapie erhalten haben.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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