G-BA2019

Empagliflozin/Linagliptin (Glyxambi) bei Typ-2-Diabetes: G-BA

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2019 zur Nutzenbewertung der Fixdosiskombination Empagliflozin/Linagliptin (Handelsname Glyxambi).

Bei Typ-2-Diabetes mellitus ist eine adäquate Blutzuckerkontrolle essenziell, um mikrovaskuläre und makrovaskuläre Komplikationen zu verhindern. Wenn eine Monotherapie nicht ausreicht, kommen Kombinationstherapien zum Einsatz.

Empagliflozin gehört zur Wirkstoffklasse der SGLT2-Inhibitoren, während Linagliptin ein DPP-4-Inhibitor ist. Die Nutzenbewertung definiert die genauen Voraussetzungen für den Einsatz dieser spezifischen Fixkombination im deutschen Versorgungssystem.

Empfehlungen

Der G-BA definiert klare Kriterien für den Einsatz der Fixdosiskombination aus Empagliflozin und Linagliptin.

Zugelassene Patientengruppe

Das Präparat wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit Typ-2-Diabetes mellitus angewendet. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle.

Indikationskriterien

Laut Beschluss ist der Einsatz in folgenden klinischen Situationen vorgesehen:

  • Wenn eine Vortherapie mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff (SH) in Kombination mit einer der Monosubstanzen (Empagliflozin oder Linagliptin) zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreicht.

  • Wenn bereits eine Behandlung mit der freien Kombination aus Empagliflozin und Linagliptin erfolgt und auf die Fixdosiskombination umgestellt werden soll.

Dosierung

MedikamentAltersgruppeKlinisches Szenario für den Einsatz
Empagliflozin/Linagliptin (Fixkombination)Erwachsene (ab 18 Jahren)Unzureichende Blutzuckerkontrolle unter Metformin und/oder Sulfonylharnstoff PLUS einer der Monosubstanzen
Empagliflozin/Linagliptin (Fixkombination)Erwachsene (ab 18 Jahren)Bestehende Therapie mit der freien Kombination beider Wirkstoffe
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die Fixkombination laut Beschluss eine spezifische Vortherapie erfordert. Der Einsatz ist erst vorgesehen, wenn bereits eine der Monosubstanzen (Empagliflozin oder Linagliptin) zusätzlich zu Metformin oder Sulfonylharnstoff angewendet wurde und die Blutzuckerkontrolle unzureichend blieb.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Beschluss wird die Fixdosiskombination bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet.

Der Beschluss sieht den Einsatz erst vor, wenn Metformin und/oder Sulfonylharnstoff zusammen mit einer der Monosubstanzen (Empagliflozin oder Linagliptin) nicht ausreichen. Eine direkte Eskalation von einer reinen Metformin-Monotherapie auf die Fixkombination wird in diesem Kontext nicht beschrieben.

Ja, das Dokument bestätigt, dass die Fixkombination angewendet wird, wenn bereits eine Behandlung mit der freien Kombination von Empagliflozin und Linagliptin erfolgt.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Empagliflozin/Linagliptin (Diabetes mellitus Typ 2) (G-BA, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien