BfArM2009

Fluorescein Alcon 10%: Risiken und Vorsichtsmaßnahmen

Diese Leitlinie stammt aus 2009 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2009)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Ankündigung des Rote-Hand-Briefs des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2009. Das Dokument betrifft das Diagnostikum Fluorescein Alcon 10% mit dem Wirkstoff Fluorescein-Natrium.

Fluorescein-Natrium wird in der Augenheilkunde primär zur Fluoreszenzangiographie der Netzhautgefäße eingesetzt. Da die intravenöse Gabe des Farbstoffs mit dem Risiko schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen einhergehen kann, ist die strenge Beachtung von Sicherheitsvorgaben essenziell.

Zu den bekannten Risiken der intravenösen Fluorescein-Gabe gehören anaphylaktische Reaktionen. Diese können von Übelkeit und Urtikaria bis hin zum schweren anaphylaktischen Schock reichen.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief des BfArM formuliert einen dringenden Sicherheitsaufruf für die klinische Praxis.

Beachtung der Fachinformation

Laut BfArM wird dringend darum gebeten, die spezifischen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Diese sind der jeweils aktuellen Fachinformation des Präparates Fluorescein Alcon 10% zu entnehmen.

Sicherheitsvorgaben bei der Anwendung

Aufgrund des allgemeinen Risikoprofils von intravenösem Fluorescein-Natrium umfassen die üblichen Sicherheitsvorgaben im medizinischen Hintergrund:

  • Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor der Anwendung, insbesondere bei bekannten Allergien oder Asthma bronchiale

  • Die kontinuierliche Überwachung während und nach der Injektion für mindestens 30 Minuten

  • Die ständige Bereitschaft einer Notfallausrüstung zur Behandlung möglicher anaphylaktischer Reaktionen

Kontraindikationen

Als allgemeine Kontraindikationen für Fluorescein-Natrium gelten eine bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Schwangeren wird eine strenge Indikationsstellung empfohlen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird empfohlen, bei jeder Fluoreszenzangiographie eine vollständige Notfallausrüstung zur Behandlung eines anaphylaktischen Schocks in unmittelbarer Reichweite bereitzuhalten.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM ruft zur dringenden Beachtung der Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen in der Fachinformation auf. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken bei der Anwendung des Diagnostikums.

Zu den Hauptrisiken zählen Überempfindlichkeitsreaktionen. Diese können von leichten Symptomen wie Übelkeit oder Hautausschlag bis hin zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schocks reichen.

Es wird eine engmaschige Überwachung während und nach der Injektion empfohlen. Zudem muss stets eine Notfallausrüstung zur Behandlung von Anaphylaxien griffbereit sein.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Fluorescein Alcon® 10%: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen (BfArM, 2009). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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