IQWiG2011Neurologie

Fampridin: Nutzenbewertung und klinische Studiendaten

Diese Leitlinie stammt aus 2011 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2011)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Fampridin ist ein Kaliumkanalblocker, der in der Neurologie zur symptomatischen Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) eingesetzt wird. Das Ziel der Therapie ist die Verbesserung der Gehfähigkeit bei erwachsenen Patienten mit einer entsprechenden Einschränkung.

Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln in Deutschland (AMNOG) werden neue Wirkstoffe durch den Gemeinsamen Bundesausschuss und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) geprüft.

Das vorliegende Dokument beschreibt das Projekt A11-15 aus dem Jahr 2011. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Metadaten der Projektseite, da der Quelltext keine klinischen Informationen enthält.

Empfehlungen

Administrative Eckdaten

Das vorliegende Dokument enthält keine klinischen Handlungsempfehlungen, sondern dokumentiert den administrativen Status der Dossierprüfung. Laut Projektinformationen umfassen die Eckdaten folgende Punkte:

  • Das Projekt diente der Mitberatung über Inhalt und Vollständigkeit des Herstellerdossiers zu Fampridin.

  • Der Auftrag wurde im August 2011 erteilt und im Oktober 2011 abgeschlossen.

  • Das Projekt ist dem Anwendungsgebiet "Kopf und Nerven" zugeordnet.

  • Die eigentliche Nutzenbewertung erfolgte in einem separaten Folgeprojekt (A12-06).

Kontext der Dossierprüfung

Die Vollständigkeitsprüfung eines Dossiers ist ein essenzieller erster Schritt im deutschen Nutzenbewertungsverfahren. Dabei wird formal geprüft, ob der pharmazeutische Unternehmer alle notwendigen Unterlagen und Studienberichte eingereicht hat.

Erst nach einer positiven Prüfung auf Vollständigkeit kann die inhaltliche Bewertung des medizinischen Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie erfolgen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es ist zu beachten, dass administrative Dossierprüfungen keine direkten Rückschlüsse auf die klinische Wirksamkeit oder den Zusatznutzen eines Präparates wie Fampridin zulassen, da diese Aspekte in separaten Nutzenbewertungsverfahren evaluiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Es handelt sich um eine Mitberatung über den Inhalt und die Vollständigkeit des Herstellerdossiers für Fampridin. Das Projekt wurde im Oktober 2011 abgeschlossen.

Nein, das Dokument dokumentiert ausschließlich administrative Metadaten zur Dossierprüfung. Die eigentliche Nutzenbewertung erfolgte in einem separaten Verfahren.

Fampridin wird in der Neurologie zur symptomatischen Verbesserung der Gehfähigkeit bei erwachsenen Patienten mit Multipler Sklerose (MS) angewendet.

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Quelle: IQWiG A11-15: Fampridin - Mitberatung über Inhalt und Vollständigkeit des Dossiers (IQWiG, 2011). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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