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Ernährungsmanagement Diabetes: EASD/DNSG Leitlinie 2023

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf EASD Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Die 2004er Empfehlungen zum Ernährungsmanagement bei Diabetes wurden umfassend aktualisiert und erweitert.
  • Die Leitlinie betont die Bedeutung von Ernährungsweisen, Umweltverträglichkeit, Lebensmittelverarbeitung, Patientenunterstützung und der Remission von Typ-2-Diabetes.
  • Es wird empfohlen, **minimal verarbeitete pflanzliche Lebensmittel** wie Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und nicht-hydrierte, nicht-tropische Pflanzenöle zu konsumieren.
  • Der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch, Natrium, zuckergesüßten Getränken und raffinierten Getreiden sollte **minimiert** werden.
  • Die Kernempfehlungen für Menschen mit Diabetes ähneln weitgehend denen für die allgemeine Bevölkerung.
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Hintergrund

Das Management von Diabetes basiert auf effektiven, evidenzbasierten Empfehlungen, die Einzelpersonen informieren und befähigen, ihre Gesundheit selbst zu steuern. Neben anderen Eckpfeilern der Diabetesbehandlung hat die Ernährungsberatung das Potenzial, die glykämischen Werte zu verbessern, das Risiko von Diabeteskomplikationen zu reduzieren und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu steigern.

Die 2004 veröffentlichten Empfehlungen für das Ernährungsmanagement bei Diabetes wurden aktualisiert, um medizinischem Fachpersonal evidenzbasierte Leitlinien zur Verfügung zu stellen. Diese sollen Diskussionen mit Patienten über das Diabetesmanagement, einschließlich der Prävention und Remission von Typ-2-Diabetes, fundieren. Für diese Aktualisierung wurden neue systematische Übersichten und Metaanalysen zu Schlüsselthemen in Auftrag gegeben und eine breitere Evidenzbasis herangezogen. Die Überarbeitung erfolgte unter Anwendung des GRADE (Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluations)-Ansatzes, um die Evidenzstärke jeder Empfehlung zu bestimmen.

Kernempfehlungen zum Ernährungsmanagement

Die aktualisierten Empfehlungen stärken und erweitern die früheren Richtlinien und umfassen nun auch Ratschläge zu Ernährungsmustern, Umweltverträglichkeit, Lebensmittelverarbeitung, Patientenunterstützung und der Remission von Typ-2-Diabetes. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reihe von Lebensmitteln und Ernährungsmustern für das Diabetesmanagement geeignet sind.

Wichtige Botschaften für Menschen mit Diabetes sind weitgehend ähnlich denen für die allgemeine Bevölkerung. Dazu gehören:

  • Der Konsum von minimal verarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Gemüse, ganzen Früchten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und nicht-hydrierten, nicht-tropischen Pflanzenölen.
  • Die Minimierung des Konsums von rotem und verarbeitetem Fleisch, Natrium, zuckergesüßten Getränken und raffinierten Getreiden.

Die Einhaltung dieser aktualisierten Empfehlungen, die die aktuelle Evidenzbasis widerspiegeln, wird die Patientenergebnisse verbessern.

💡Praxis-Tipp

Betonen Sie gegenüber Ihren Patienten, dass die Kernempfehlungen für das Diabetesmanagement stark auf **minimal verarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln** basieren und sich weitgehend mit den Empfehlungen für eine gesunde Allgemeinbevölkerung decken.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie zielt darauf ab, medizinischem Fachpersonal evidenzbasierte Empfehlungen zu geben, um glykämische Werte zu verbessern, das Risiko von Diabeteskomplikationen zu reduzieren und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu steigern, sowie die Prävention und Remission von Typ-2-Diabetes zu unterstützen.
Es wird empfohlen, minimal verarbeitete pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, ganze Früchte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und nicht-hydrierte, nicht-tropische Pflanzenöle zu konsumieren.
Der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch, Natrium, zuckergesüßten Getränken und raffinierten Getreiden sollte minimiert werden.
Die Kernempfehlungen für Menschen mit Diabetes sind weitgehend ähnlich denen für die allgemeine Bevölkerung.
Die aktualisierten Empfehlungen wurden um Ratschläge zu Ernährungsmustern, Umweltverträglichkeit, Lebensmittelverarbeitung, Patientenunterstützung und der Remission von Typ-2-Diabetes erweitert.

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