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Unrupturierte Aneurysmen: Clipping, Coiling & Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Unrupturierte intrakranielle Aneurysmen weisen in der Allgemeinbevölkerung eine Prävalenz von etwa 3,2 % auf. Durch die zunehmende Verfügbarkeit nicht-invasiver bildgebender Verfahren werden sie immer häufiger diagnostiziert.

Eine Ruptur führt zu einer aneurysmatischen Subarachnoidalblutung, die mit einer erheblichen Morbidität und Mortalität einhergeht. Laut Daten versterben 12 % der Betroffenen sofort, während 30 % der Überlebenden dauerhaft pflegebedürftig bleiben.

Da die meisten intrakraniellen Aneurysmen jedoch nicht bluten, wird der optimale Behandlungsansatz weiterhin kontrovers diskutiert. Dieser Artikel basiert auf dem Abstract des Cochrane Reviews (2021), der die Evidenz verschiedener Therapieoptionen untersucht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Aufklärung über interventionelle Verfahren sollte berücksichtigt werden, dass ein chirurgisches Clipping im Vergleich zum endovaskulären Coiling mit einer höheren Rate an perioperativen neurologischen Defiziten und längeren Krankenhausaufenthalten assoziiert ist. Dennoch gibt es laut Review nach einem Jahr keine signifikanten Unterschiede in der Mortalität oder dauerhaften Behinderung.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Review versterben 12 % der Betroffenen sofort und mehr als 30 % innerhalb eines Monats. Zudem bleiben etwa 30 % der Überlebenden dauerhaft pflegebedürftig.

Der Cochrane Review stellt fest, dass die aktuelle Evidenz für eine abschließende Beurteilung zu schwach ist. Perioperativ zeigt das Clipping zwar häufiger neue neurologische Defizite, nach einem Jahr gleichen sich die Raten für Tod und Behinderung jedoch an.

Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten intrakraniellen Aneurysmen nicht bluten. Da die Evidenz für interventionelle Verfahren im Vergleich zur konservativen Therapie sehr gering ist, muss die Entscheidung individuell abgewogen werden.

Die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung wird in der Literatur mit etwa 3,2 % angegeben. Durch den vermehrten Einsatz nicht-invasiver Bildgebung werden sie zunehmend als Zufallsbefund entdeckt.

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Quelle: Cochrane Review: Treatments for unruptured intracranial aneurysms (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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