pAVK-Diagnostik: Zehen-Arm-Index (TBI) und Zehendruck

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) der unteren Extremitäten wird durch atherosklerotische Verengungen verursacht und betrifft weltweit schätzungsweise 236 Millionen Menschen.

Zu den häufigen Risikofaktoren der pAVK zählen laut Review:

  • Fortgeschrittenes Alter und Rauchen

  • Arterielle Hypertonie

  • Diabetes mellitus und kardiovaskuläre Begleiterkrankungen

Mögliche Komplikationen der pAVK umfassen Claudicatio-Schmerzen, Ruheschmerzen, Wundheilungsstörungen, Gangrän und Amputationen. Eine frühzeitige und präzise Diagnostik ist daher entscheidend, um das Risiko für diese Komplikationen durch ein geeignetes Management zu senken.

Der Zehen-Arm-Index (Toe-brachial index, TBI) und der systolische Zehendruck (Toe systolic blood pressure, TSBP) gehören zu den etablierten nicht-invasiven Bedside-Tests. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines aktuellen Cochrane Reviews, der die diagnostische Genauigkeit dieser Verfahren untersucht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Obwohl der Zehen-Arm-Index (TBI) und der systolische Zehendruck (TSBP) in der Praxis häufig als Standardverfahren zur pAVK-Diagnostik eingesetzt werden, weist der Review auf eine sehr unsichere Evidenzlage hin. Es wird hervorgehoben, dass die diagnostische Genauigkeit dieser Tests aufgrund methodischer Mängel in bisherigen Studien nicht abschließend gesichert ist. Bei unklaren Befunden sollte daher die Limitation dieser nicht-invasiven Bedside-Tests stets berücksichtigt werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review ist die allgemeine diagnostische Leistungsfähigkeit des Zehen-Arm-Index (TBI) aktuell ungewiss. Die vorhandenen Studien weisen eine sehr niedrige methodische Qualität auf, weshalb die Evidenzbasis stark limitiert ist.

In den meisten der eingeschlossenen Studien wurde die Farbduplexsonografie (CDU) als Referenzstandard herangezogen. Weitere genutzte Verfahren waren die CT-Angiografie (CTA), die Multidetektor-Computertomografie (MDCT) sowie die konventionelle Angiografie.

Die Autoren des Reviews weisen darauf hin, dass die Durchführung robuster Studien methodisch herausfordernd ist. Dies liegt vor allem daran, dass invasive Referenztests wie die Angiografie ethisch meist nur bei Personen indiziert sind, bei denen bereits eine pAVK bekannt ist.

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Quelle: Cochrane Review: Toe-brachial index and toe systolic blood pressure for the diagnosis of peripheral arterial disease (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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