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Filtergerinnung (CRRT): Prävention und Filterstandzeit

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die akute Nierenschädigung (AKI) ist eine häufige und oft lebensbedrohliche Komplikation bei kritisch kranken Personen. Bei schweren Verläufen mit hämodynamischer Instabilität wird häufig eine kontinuierliche Nierenersatztherapie (CKRT/CRRT) über 24 Stunden eingesetzt.

Ein zentrales klinisches Problem bei der CKRT ist die Gerinnung (Clotting) im extrakorporalen Kreislauf. Wenn das System aufgrund von Gerinnseln unterbrochen werden muss, sinkt die verabreichte Dialysedosis, was zu einer unzureichenden Behandlung führt.

Dieser Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersucht die Wirksamkeit nicht-pharmakologischer Maßnahmen, um die Durchgängigkeit des extrakorporalen Kreislaufs zu erhalten. Die Evidenz basiert auf 20 Studien mit insgesamt 1143 randomisierten Teilnehmern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein interessantes Ergebnis des Reviews ist, dass ein höherer Blutfluss von über 250 ml/min die Filterlebensdauer nicht signifikant verlängert. Zudem wird berichtet, dass Filter mit mehr und kürzeren Hohlfasern die Lebensdauer des Systems sogar verkürzen können. Bei der Wahl des Verfahrens scheint die kontinuierliche venovenöse Hämodiafiltration (CVVHDF) der reinen Hämofiltration (CVVH) im Hinblick auf die Systemlaufzeit überlegen zu sein.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review führt ein höherer Blutfluss von 250 ml/min oder mehr nicht zu einer signifikanten Verlängerung der Filterlebensdauer. Die Evidenzsicherheit für diese Beobachtung wird als niedrig eingestuft.

Die Daten zeigen, dass eine Prädilution im Vergleich zur Postdilution die Lebensdauer des extrakorporalen Kreislaufs um durchschnittlich über 9 Stunden verlängern kann. Dies basiert jedoch auf Evidenz von niedriger Qualität.

Es wird berichtet, dass längere Katheter (über 20 cm) mit Platzierung der Spitze im rechten Atrium die Filterlebensdauer verlängern können. Zudem können sie laut Review vaskuläre Zugangskomplikationen reduzieren.

Der Review deutet darauf hin, dass die kontinuierliche venovenöse Hämodiafiltration (CVVHDF) im Vergleich zur kontinuierlichen venovenösen Hämofiltration (CVVH) mit einer längeren Filterlebensdauer assoziiert ist. Die Verlängerung betrug in den untersuchten Studien im Durchschnitt etwa 10 Stunden.

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Quelle: Cochrane Review: Non-pharmacological interventions for preventing clotting of extracorporeal circuits during continuous renal replacement therapy (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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