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KHK: Interventionen zur beruflichen Wiedereingliederung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) benötigen nach akuten Ereignissen wie einem Myokardinfarkt oder Revaskularisationen (Bypass, Stent) oft längere Ausfallzeiten. Eine reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit und krankheitsbedingte Ängste können die Rückkehr an den Arbeitsplatz weiter verzögern.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2019 untersucht die Effekte verschiedener Interventionen auf die berufliche Wiedereingliederung. Dabei werden personen- und arbeitsplatzbezogene Maßnahmen mit der Standardversorgung verglichen.

Die analysierten Studien umfassen psychologische Beratungen, körperliches Training sowie kombinierte Rehabilitationsprogramme. Reine arbeitsplatzbezogene Interventionen, wie etwa eine schrittweise Wiedereingliederung, konnten mangels kontrollierter Studien nicht ausgewertet werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Für eine erfolgreiche und schnelle berufliche Wiedereingliederung nach einem kardialen Ereignis hebt der Review den Nutzen kombinierter Rehabilitationsprogramme hervor. Isolierte Maßnahmen wie reines körperliches Training oder reine Beratung zeigen hingegen kaum messbare Effekte auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review sind kombinierte Programme aus körperlichem Training und psychologischer Beratung am effektivsten. Sie verkürzen die Ausfallzeit wahrscheinlich um etwa 40 Tage.

In der Gesamtgruppe der KHK-Patienten zeigt reines Training kaum Effekte auf die Dauer der Krankschreibung. Eine Ausnahme bilden Personen mit körperlich schwerer Arbeit, bei denen ein isoliertes Training die Ausfallzeit verkürzen kann.

Die analysierten Studien liefern keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko. Weder die kardiale Sterblichkeit noch die Rate an Reinfarkten waren durch die untersuchten Rehabilitationsprogramme erhöht.

Der Review fand keine randomisierten kontrollierten Studien, die ausschließlich arbeitsplatzbezogene Interventionen wie Arbeitszeitreduzierungen oder Aufgabenanpassungen untersuchten. Hier besteht laut den Autoren eine deutliche Forschungslücke.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions to support return to work for people with coronary heart disease (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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