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HADS-A: Sensitivität und Spezifität bei Angststörungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Angststörungen weisen eine hohe Prävalenz auf, bleiben im klinischen Alltag jedoch häufig undiagnostiziert. Um die Erkennungsraten zu verbessern, werden in der Praxis regelmäßig Screening-Fragebögen eingesetzt.

Die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) ist ein weit verbreitetes Instrument. Die zugehörige Angst-Subskala (HADS-A) wurde spezifisch entwickelt, um Angstsymptome zu identifizieren und zu quantifizieren.

Dieser systematische Cochrane Review aus dem Jahr 2025 untersucht die diagnostische Genauigkeit des HADS-A-Fragebogens. Der Fokus liegt auf der Erkennung von jeglichen Angststörungen (AAD), der generalisierten Angststörung (GAD) und der Panikstörung bei Erwachsenen.

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💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review warnt davor, den HADS-A-Fragebogen mit einem Cut-off von >= 8 universell als alleiniges Screening-Instrument einzusetzen. Aufgrund der hohen Rate an falsch-positiven Ergebnissen wird betont, dass positive Testergebnisse stets durch eine strukturierte klinische Diagnostik verifiziert werden müssen. Dies wird als essenziell erachtet, um eine Überdiagnostik und unnötige Ressourcenbindung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review untersucht primär den etablierten Cut-off-Wert von 8 oder höher. Ab diesem Wert gilt der Test als positiv, wobei die Autoren auf eine hohe Rate an falsch-positiven Ergebnissen in der Praxis hinweisen.

Laut der Meta-Analyse zeigt der HADS-A bei der generalisierten Angststörung (GAD) eine Sensitivität von 0,82 und eine Spezifität von 0,74. Die diagnostische Gesamtgenauigkeit (AUC) wird mit 0,82 angegeben.

Die universelle Nutzung des HADS-A für das Screening in unterschiedlichen Populationen wird im aktuellen Review als fraglich eingestuft. Dies wird mit der erheblichen Heterogenität der Studien und der potenziellen Belastung des Gesundheitssystems durch falsch-positive Befunde begründet.

Der Review bewertet die Testgenauigkeit für jegliche Angststörungen (AAD) als übergeordnete Kategorie. Spezifisch wurden zudem die generalisierte Angststörung (GAD) und die Panikstörung detailliert analysiert.

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Quelle: Cochrane Review: Hospital Anxiety and Depression Scale Anxiety subscale (HADS-A) for detecting anxiety disorders in adults (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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