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Mukoviszidose: Atemphysiotherapie und Atemwegsclearance

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Cochrane Review (2023) untersucht die Wirksamkeit der konventionellen Atemphysiotherapie (CCPT) im Vergleich zu alternativen Techniken zur Sekretmobilisation (ACTs) bei Menschen mit Mukoviszidose (cystischer Fibrose). Mukoviszidose führt zu einer kontinuierlichen Produktion von zähem Schleim, was wiederholte Infektionen und Lungenschäden begünstigt.

Die Sekretmobilisation ist ein essenzieller Bestandteil der Behandlung, um die Atemwege zu befreien. Während die konventionelle Atemphysiotherapie meist die Hilfe einer zweiten Person erfordert, können alternative Techniken von den Betroffenen selbst angewendet werden.

Zu den alternativen Methoden zählen unter anderem der positive Ausatmungsdruck (PEP), oszillierende PEP-Geräte, die autogene Drainage (AD) und körperliches Training. Der Review fasst die Evidenz aus 21 Studien mit 778 Teilnehmenden zusammen.

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💡Praxis-Tipp

Laut dem Review rechtfertigt die aktuelle Evidenzlage nicht den generellen Ausschluss der konventionellen Atemphysiotherapie zugunsten neuerer Methoden. Da keine Technik eine eindeutige Überlegenheit zeigt, wird eine individuelle Anpassung der Sekretmobilisation an die Vorlieben und Bedürfnisse der Betroffenen nahegelegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es keine einzelne Technik zur Sekretmobilisation, die anderen überlegen ist. Die konventionelle Atemphysiotherapie und alternative Methoden wie PEP oder autogene Drainage zeigen vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Lungenfunktion.

Der Review zeigt, dass körperliches Training ähnliche Effekte auf die Lungenfunktion haben kann wie die konventionelle Atemphysiotherapie. Es wird jedoch betont, dass die Wahl der Methode individuell angepasst werden sollte.

Die Autoren des Reviews halten fest, dass die Sekretmobilisation auch im Zeitalter der CFTR-Modulatoren für viele Betroffene wichtig bleibt. Dies betrifft besonders Personen mit bereits bestehenden Lungenschäden oder akuten Exazerbationen.

Dem Review zufolge bieten PEP-Geräte und andere selbstangewandte Techniken den Betroffenen mehr Unabhängigkeit und Flexibilität. In Bezug auf die objektive Lungenfunktion konnte jedoch kein signifikanter Vorteil gegenüber der konventionellen Therapie nachgewiesen werden.

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Quelle: Cochrane Review: Conventional chest physiotherapy compared to other airway clearance techniques for cystic fibrosis (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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