Cinacalcet (Mimpara): Hypokalzämie-Risiko bei Kindern
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2013 zu Mimpara (Cinacalcet).
Cinacalcet ist ein Kalzimimetikum, das die Sensitivität des Calcium-Sensing-Rezeptors in der Nebenschilddrüse gegenüber extrazellulärem Kalzium erhöht. Dies führt zu einer verminderten Ausschüttung von Parathormon (PTH) und in der Folge zu einer Senkung des Serumkalziumspiegels.
Das Medikament wird typischerweise bei sekundärem Hyperparathyreoidismus sowie bei bestimmten Formen der Hyperkalzämie eingesetzt. Aufgrund seines Wirkmechanismus birgt die Therapie ein prinzipielles Risiko für das Auftreten einer Hypokalzämie.
Empfehlungen
Das BfArM formuliert in seiner Sicherheitswarnung folgende Kerninformationen:
Schwerwiegendes Risiko einer Hypokalzämie
Laut Rote-Hand-Brief wird vor dem Auftreten einer schweren Hypokalzämie unter der Therapie mit Cinacalcet gewarnt. Die Warnung umfasst folgende zentrale Aspekte:
-
Es wurde ein tödlich verlaufender Fall einer schweren Hypokalzämie dokumentiert.
-
Das Ereignis trat im Rahmen einer klinischen Studie auf.
-
Betroffen war die Patientengruppe der Kinder und Jugendlichen.
Kontraindikationen
Laut Rote-Hand-Brief stellt das Risiko einer schweren, potenziell tödlich verlaufenden Hypokalzämie ein signifikantes Sicherheitsrisiko dar. Dies wurde insbesondere im Rahmen einer klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen beobachtet.
💡Praxis-Tipp
Es wird empfohlen, bei der Therapie mit Cinacalcet stets das Risiko einer schweren Hypokalzämie zu berücksichtigen. Laut BfArM-Warnung ist dies besonders relevant, da in einer pädiatrischen klinischen Studie ein tödlicher Verlauf dokumentiert wurde. Eine engmaschige Überwachung der Serumkalziumwerte ist daher bei der Anwendung von Kalzimimetika essenziell.
Häufig gestellte Fragen
Das BfArM veröffentlichte den Rote-Hand-Brief aufgrund eines tödlich verlaufenden Falles einer schweren Hypokalzämie. Dieser Vorfall ereignete sich während einer klinischen Studie.
Laut der Sicherheitswarnung trat die schwere Hypokalzämie mit tödlichem Ausgang in einer klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen auf.
Im Fokus des Rote-Hand-Briefes steht die schwere Hypokalzämie. Durch den kalziumsenkenden Wirkmechanismus des Medikaments kann es zu lebensbedrohlichen Abfällen des Serumkalziumspiegels kommen.
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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Mimpara® (Cinacalcet): Auftreten einer schweren Hypokalzämie mit tödlichem Ausgang (BfArM, 2013). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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