Chronische Herzinsuffizienz: Therapie bei HFrEF & HFpEF

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: NVL|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die NVL Chronische Herzinsuffizienz definiert das Krankheitsbild als klinisches Syndrom mit typischen Symptomen wie Dyspnoe und Flüssigkeitsretention auf dem Boden einer kardialen Funktionsstörung. Die Einteilung erfolgt anhand der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) in HFrEF, HFmrEF und HFpEF.

Als häufigste Ursachen für die Entstehung nennt die Leitlinie die koronare Herzkrankheit (KHK) und die arterielle Hypertonie. Die Schweregradeinteilung im klinischen Alltag richtet sich nach der symptomorientierten NYHA-Klassifikation.

Die Prognose wird durch Faktoren wie Alter, Nierenfunktion, Diabetes mellitus und die NYHA-Klasse maßgeblich bestimmt. Eine strukturierte Betreuung zielt darauf ab, die Mortalität zu senken und herzinsuffizienzbedingte Hospitalisierungen zu vermeiden.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie wird in der Praxis die Herzinsuffizienz-Medikation häufig nicht zügig genug bis zur evidenzbasierten Zieldosis auftitriert. Es wird empfohlen, die vier prognoseverbessernden Substanzklassen möglichst nacheinander in 2- bis 4-wöchentlichen Intervallen zu initiieren und dabei Nierenwerte sowie Elektrolyte engmaschig zu überwachen. Eine vollständige Austitrierung einer Substanz ist dabei keine zwingende Voraussetzung für den Beginn einer weiteren Substanzklasse.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt die Bestimmung von natriuretischen Peptiden primär zur Ausschlussdiagnostik bei Verdacht auf eine Herzinsuffizienz. Eine routinemäßige Bestimmung zur reinen Verlaufskontrolle bei stabilen Krankheitsverläufen wird ausdrücklich nicht empfohlen.

Gemäß Leitlinie besteht die Basistherapie aus vier Säulen: ACE-Hemmern (oder ARNI), Betarezeptorenblockern, Mineralokortikoidrezeptorantagonisten (MRA) und SGLT2-Inhibitoren. Diese Kombination senkt die Mortalität und reduziert herzinsuffizienzbedingte Hospitalisierungen.

Es wird geraten, den Einsatz von NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac kritisch zu prüfen und möglichst zu vermeiden. Diese Medikamente können eine Salz- und Wasserretention verursachen und die Wirkung von Diuretika abschwächen.

Eine generelle und strikte Flüssigkeitsrestriktion wird in der Leitlinie nicht mehr routinemäßig empfohlen. Die Flüssigkeitszufuhr sollte sich stattdessen an kurzfristigen Gewichtsveränderungen und der Nierenfunktion orientieren.

Die Implantation eines Defibrillators (ICD) zur Primärprävention wird bei ischämischer Kardiomyopathie, einer LVEF ≤ 35 % und NYHA-Stadium II-III empfohlen. Voraussetzung ist eine Lebenserwartung von über einem Jahr und ein guter funktioneller Status.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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