Prädiabetes-Screening: Risikotest der CDC
📋Auf einen Blick
- •Prädiabetes liegt vor, wenn der Blutzucker höher als normal ist, aber noch kein manifester Diabetes besteht.
- •Diabetes ist eine ernsthafte Erkrankung mit schweren Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen.
- •Durch effektive Lebensstilprogramme kann die Entwicklung von Typ-2-Diabetes bei Prädiabetes verzögert oder verhindert werden.
Hintergrund
Prädiabetes bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel (Zucker) höher als normal ist, die Kriterien für einen manifesten Diabetes jedoch noch nicht erfüllt sind.
Ein manifester Diabetes ist eine ernsthafte Erkrankung, die zu schwerwiegenden und irreversiblen Komplikationen führen kann. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) nennen hierbei folgende Hauptrisiken:
| Erkrankung | Mögliche Komplikationen laut CDC |
|---|---|
| Diabetes | Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenversagen, Verlust von Füßen oder Beinen |
Prävention und Screening
Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes muss kein unausweichliches Schicksal sein. Bei Menschen mit Prädiabetes kann der Ausbruch der Erkrankung durch effektive Lebensstilprogramme deutlich verzögert oder sogar komplett verhindert werden.
Der erste und wichtigste Schritt zur Prävention ist die Ermittlung des individuellen Risikos. Hierfür stellt die CDC einen spezifischen Prädiabetes-Risikotest (Screening-Test) zur Verfügung, um gefährdete Personen frühzeitig zu identifizieren und rechtzeitig präventive Maßnahmen einleiten zu können.
💡Praxis-Tipp
Nutzen Sie Screening-Tests zur Risikostratifizierung, um Patienten mit Prädiabetes frühzeitig zu identifizieren und sie zeitnah in effektive Lebensstilprogramme einzubinden.