BWS/LWS-Frakturen: Reha, Mobilisation & Schmerztherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie behandelt die Rehabilitation von Personen mit stabilen oder operativ stabil versorgten traumatischen Frakturen der Brust- und Lendenwirbelsäule (BWS und LWS). Ein neurologisches Defizit liegt bei dieser Zielgruppe nicht vor.

Frakturen in diesem Bereich entstehen meist durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung, wie beispielsweise Stauchungs- oder Flexionstraumata. Prädilektionsstellen sind die mobilen Übergänge der Wirbelsäule, insbesondere von Th 12 bis L 2.

Das übergeordnete Ziel der Rehabilitation ist die Besserung der funktionalen Gesundheit und die Wiederherstellung der ursprünglichen Teilhabe. Um eine schnelle soziale und berufliche Wiedereingliederung zu erreichen, wird ein möglichst früher Rehabilitationsbeginn bereits während der Akutbehandlung empfohlen.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist ein Training außerhalb der verletzten Strukturen bereits in der ersten Rehabilitationsphase sinnvoll, um Immobilitätsrisiken zu vermeiden. Es wird betont, dass die Sporttherapie anfangs jedoch strikt die Wirbelsäule und den Rumpf aussparen muss. Zudem weist die Leitlinie darauf hin, dass eine unzureichende Schmerztherapie häufig die frühe Mobilisierung der Betroffenen verhindert.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt, die Rehabilitation so früh wie möglich und bereits parallel zur Akutbehandlung zu beginnen. Ein nahtloser Übergang von der Akutversorgung in die Rehabilitation wird angestrebt.

Bei stabilen, mono-segmentalen Frakturen und gesunder Knochenstruktur ist eine Orthese laut Leitlinie nicht zwingend erforderlich. Sie kann jedoch im Einzelfall zur Schmerzreduktion und zur Unterstützung der Frühmobilisierung eingesetzt werden.

Ein Training der nicht betroffenen Körperregionen kann bereits in der Frühphase beginnen. Kontaktsportarten dürfen gemäß Leitlinie jedoch erst nach gesicherter knöcherner Konsolidierung, frühestens ab dem siebten Monat, wieder aufgenommen werden.

Abhängig von der beruflichen Tätigkeit resultiert laut Leitlinie häufig eine Arbeitsunfähigkeit von 6 bis 12 Wochen. Spätestens nach einem Jahr sollte in der Regel ein vollschichtiges Leistungsvermögen für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wiederhergestellt sein.

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Quelle: Rehabilitation nach traumatischen Frakturen der Brust- und Lendenwirbelsäule ohne neurologische Ausfälle (AWMF). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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