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Budesonid: Indikation, Dosierung und Nebenwirkungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurzprofil der DrugBank-Datenbank. Budesonid ist ein potentes Glukokortikoid, das sich durch eine hohe Rezeptoraffinität auszeichnet. Es wird primär als inhalatives Kortikosteroid (ICS) in der Atemwegstherapie eingesetzt.

Der Wirkstoff reduziert die Entzündung der Atemwege, verringert die Schleimproduktion und senkt die bronchiale Hyperreagibilität. Durch einen ausgeprägten First-Pass-Metabolismus von etwa 90 Prozent werden systemische Effekte minimiert.

Die inhalative Bioverfügbarkeit liegt laut Profil bei 6 bis 13 Prozent, wobei die Lungendeposition 20 bis 40 Prozent erreicht. Die Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 2 bis 3 Stunden.

Empfehlungen

Das DrugBank-Profil nennt verschiedene klinische Anwendungsgebiete und pharmakologische Eigenschaften für Budesonid.

Indikationen

Budesonid wird für folgende Erkrankungen eingesetzt:

  • Asthma bronchiale (als Erhaltungstherapie)

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), in Kombination mit einem langwirksamen Beta-2-Sympathomimetikum (LABA)

  • Krupp-Syndrom (als Verneblerlösung)

  • Eosinophile Ösophagitis (orale Anwendung)

  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (orale Anwendung)

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Zu den häufigen lokalen Nebenwirkungen der Inhalation zählen orale Candidiasis, Heiserkeit (Dysphonie) und Halsschmerzen. Bei chronischer Anwendung hoher Dosen kann es zu systemischen Effekten kommen.

Hierzu zählen eine Nebennierenrindensuppression, Osteoporose sowie eine Ausdünnung der Haut mit Neigung zu Blutergüssen.

Interaktionen

Da Budesonid ein Substrat von CYP3A4 ist, kommt es bei gleichzeitiger Gabe von CYP3A4-Inhibitoren (wie Ketoconazol oder Itraconazol) zu einer erhöhten systemischen Exposition. Auch Ritonavir führt zu signifikant erhöhten Budesonid-Spiegeln.

Bei rein inhalativer Anwendung gibt es laut Profil ansonsten generell nur wenige klinisch signifikante Wechselwirkungen.

Dosierung

Das Profil gibt folgende Dosierungsrichtlinien für die Erhaltungstherapie bei Asthma an:

DosisstufeTagesdosis
Niedrige Dosis200-400 mcg/Tag
Mittlere Dosis400-800 mcg/Tag
Hohe Dosis>800 mcg/Tag

Zusätzlich wird betont, dass nach jeder Inhalation der Mund ausgespült werden muss, um lokalen Nebenwirkungen vorzubeugen.

Kontraindikationen

Laut DrugBank bestehen folgende Kontraindikationen und Warnhinweise:

  • Aktive Tuberkulose

  • Unbehandelte Pilzinfektionen

  • Akuter Bronchospasmus (Budesonid ist nicht zur Akuttherapie geeignet)

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Um das Risiko einer oralen Candidiasis und von Heiserkeit zu minimieren, wird im Profil dringend angeraten, dass nach jeder Inhalation von Budesonid der Mund gründlich ausgespült wird. Zudem wird explizit darauf hingewiesen, dass das Medikament nicht zur Linderung eines akuten Bronchospasmus geeignet ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank wird Budesonid primär zur Erhaltungstherapie bei Asthma und in Kombination mit LABA bei COPD eingesetzt. Weitere Indikationen umfassen Krupp, eosinophile Ösophagitis und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Das Profil nennt lokale Nebenwirkungen wie orale Candidiasis, Heiserkeit und Halsschmerzen. Bei langfristiger, hochdosierter Anwendung können systemische Effekte wie Osteoporose oder eine Nebennierenrindensuppression auftreten.

Es wird beschrieben, dass CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol und Ritonavir die systemische Exposition von Budesonid signifikant erhöhen. Ansonsten gibt es bei der Inhalation nur wenige klinisch relevante Interaktionen.

Die Halbwertszeit von Budesonid wird in der Datenbank mit 2 bis 3 Stunden angegeben. Der Wirkstoff unterliegt einem ausgeprägten First-Pass-Metabolismus von etwa 90 Prozent.

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Quelle: DrugBank: Budesonide - Pharmacological Profile (DrugBank Open Data, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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