NICE2026Pneumologie

Asthma bronchiale: Diagnostik und Stufentherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: NICE (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch bronchiale Hyperreagibilität und eine variable Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist. Eine strukturierte und leitliniengerechte Versorgung ist essenziell, um Exazerbationen zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

Die NICE-Leitlinie NG244 (Asthma pathway) dient als übergeordneter Behandlungspfad. Sie bündelt die Empfehlungen der British Thoracic Society (BTS), des National Institute for Health and Care Excellence (NICE) und des Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN).

Das vorliegende Dokument ist ein reines Strukturpapier. Es enthält keine direkten Dosierungen, Spirometrie-Grenzwerte oder detaillierten Stufenschemata, sondern verweist für die konkrete klinische Entscheidungsfindung auf die jeweiligen primären Fachdokumente und Technologiebewertungen.

Empfehlungen

Die Leitlinie strukturiert die Versorgung von Asthma in verschiedene Kernbereiche und verweist auf die jeweiligen spezifischen Fachdokumente.

Diagnostik und Monitoring

Der Behandlungspfad gliedert die Diagnostik nach Altersgruppen und spezifischen Risiken. Es wird auf folgende Bereiche verwiesen:

  • Objektive Testverfahren für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 5 Jahren

  • Spezifische diagnostische Ansätze für Kinder unter 5 Jahren

  • Die Erkennung und Diagnostik von berufsbedingtem Asthma (Occupational Asthma)

  • Die kontinuierliche Überwachung der Asthmakontrolle

Chronisches und akutes Management

Laut Leitlinie umfasst das Management sowohl pharmakologische als auch nicht-pharmakologische Strategien. Der Pfad verweist auf:

  • Spezifische pharmakologische Stufenschemata, unterteilt in Personen ab 12 Jahren, Kinder von 5 bis 11 Jahren sowie Kinder unter 5 Jahren

  • Strategien zur Reduktion der Erhaltungstherapie (Step-down) und zur Förderung der Therapieadhärenz

  • Die Berücksichtigung der Umweltauswirkungen von Inhalatoren

  • Das Management von akuten Asthmaanfällen gemäß der SIGN-158-Leitlinie

Schweres Asthma und Biologika

Für die Behandlung von schwerem und schwer kontrollierbarem Asthma verweist das Dokument auf spezialisierte Therapien. Die Leitlinie listet folgende Biologika und ihre spezifischen Indikationsbereiche auf:

BiologikumSpezifische Indikation laut Pfad
TezepelumabSchweres Asthma
DupilumabSchweres Asthma mit Typ-2-Inflammation
MepolizumabSchweres eosinophiles Asthma
BenralizumabSchweres eosinophiles Asthma
ReslizumabSchweres eosinophiles Asthma
OmalizumabSchweres persistierendes allergisches Asthma

Spezifische Patientengruppen

Der Behandlungspfad hebt die Notwendigkeit einer angepassten Versorgung für besondere Situationen hervor. Es werden spezifische Empfehlungen referenziert für:

  • Das Management während der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Stillzeit

  • Die Transition und Behandlung von Jugendlichen

  • Die Förderung des Selbstmanagements und die risikostratifizierte Versorgung

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Da das Dokument NG244 als reiner Behandlungspfad fungiert, wird empfohlen, für konkrete Dosierungen, Spirometrie-Grenzwerte und das akute Notfallmanagement direkt die referenzierten Primärleitlinien (wie SIGN 158) heranzuziehen.

Häufig gestellte Fragen

Der Behandlungspfad verweist für schweres eosinophiles Asthma auf die spezifischen Technologiebewertungen für Mepolizumab, Benralizumab und Reslizumab.

Für das Management von akuten Asthmaanfällen verweist der Pfad auf die detaillierte BTS/SIGN-Leitlinie 158.

Ja, die Leitlinie referenziert spezifische Managementstrategien für Asthma während der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Stillzeit.

Der Behandlungspfad unterscheidet die Diagnostik und verweist auf objektive Testverfahren für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 5 Jahren. Für Kinder unter 5 Jahren gelten separate diagnostische Ansätze.

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Quelle: Asthma pathway (BTS, NICE, SIGN) (NICE, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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