RKI/STIKO2026Infektiologie

Affenpocken-Impfung (Mpox): Indikation und PEP-Schema

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Im Mai 2022 traten in Deutschland und anderen europäischen Ländern erstmals vermehrt Fälle von Affenpocken auf. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat daraufhin eine Empfehlung zur Impfung gegen Affenpocken veröffentlicht.

In der Europäischen Union ist der Pockenimpfstoff Imvanex zugelassen. Dieser Impfstoff kann laut STIKO auch zum Schutz vor Affenpocken bei Personen ab 18 Jahren eingesetzt werden.

Neben der Impfung betont die Leitlinie die Wichtigkeit weiterer Maßnahmen zur Ausbruchsbekämpfung. Dazu zählen die frühzeitige Identifikation von Fällen, Isolations- und Quarantänemaßnahmen sowie die Aufklärung betroffener Risikogruppen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei eingeschränkter Impfstoffverfügbarkeit empfiehlt die STIKO ausdrücklich, der Postexpositionsprophylaxe (PEP) den Vorrang vor der Indikationsimpfung zu geben. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei Personen mit einer in der Vergangenheit erfolgten Pockenimpfung eine einmalige Impfstoffgabe für den Schutz ausreicht.

Häufig gestellte Fragen

Laut STIKO sollte die Postexpositionsprophylaxe so früh wie möglich durchgeführt werden. Der empfohlene Zeitraum erstreckt sich auf bis zu 14 Tage nach der Exposition.

Die STIKO empfiehlt den in der EU zugelassenen Pockenimpfstoff Imvanex. Dieser kann auch zum Schutz vor Affenpocken bei Personen ab 18 Jahren eingesetzt werden.

Für Personen ohne vorherige Pockenimpfung werden zwei Impfstoffdosen empfohlen. Diese sollten laut Leitlinie in einem Abstand von mindestens 28 Tagen subkutan appliziert werden.

Die STIKO nennt als ausreichende persönliche Schutzausrüstung in der medizinischen Versorgung eine FFP2-Maske oder einen medizinischen Mund-Nasenschutz, Handschuhe sowie einen Schutzkittel.

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Quelle: RKI: PM 2022-06-09 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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