StatPearls2026

Vasa pericardiacophrenica: Anatomie, Verlauf und Klinik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die Anatomie und klinische Bedeutung der Vasa pericardiacophrenica. Diese Gefäße bilden zusammen mit dem Nervus phrenicus ein neurovaskuläres Bündel.

Sie verlaufen durch die obere Thoraxapertur in das obere Mediastinum und ziehen anterior der Lungenwurzeln nach kaudal. Dabei liegen sie zwischen dem fibrösen Perikard und der Pleura parietalis und erstrecken sich bis zur Zwerchfellkuppe.

Die Arteria pericardiacophrenica entspringt der Arteria thoracica interna. Sie versorgt das Perikard, das Zwerchfell und den Nervus phrenicus mit Blut und dient zudem als nicht-koronare kollaterale Blutversorgung des Herzens.

Empfehlungen

Die StatPearls-Übersicht hebt verschiedene klinische und chirurgische Aspekte der Vasa pericardiacophrenica hervor:

Chirurgische Eingriffe und Bildgebung

Laut Übersicht ist die Schonung der Arteria pericardiacophrenica bei bestimmten Eingriffen essenziell:

  • Bei der Entnahme der Arteria thoracica interna (z. B. für Bypass-Operationen) muss die Arteria pericardiacophrenica erhalten bleiben, um eine Ischämie des Nervus phrenicus zu verhindern.

  • Bei Ablationen wegen Vorhofflimmerns wird eine CTA-Bildgebung der Arterie empfohlen, um den Nervus phrenicus exakt zu lokalisieren und Verletzungen zu vermeiden.

Interventionelle Risiken

Es wird auf spezifische Komplikationsrisiken bei Kathetereingriffen hingewiesen:

  • Bei der Anlage eines zentralen Venenkatheters über die Vena jugularis interna kann es zur akzidentellen Fehlplatzierung in der Vena pericardiacophrenica anstelle der Vena cava superior kommen.

  • Bei perkutanen Koronarinterventionen (PCI) über einen transradialen Zugang besteht das Risiko einer Perforation der Arteria pericardiacophrenica, da ihr Verlauf dem der Aorta ähnelt.

Pathologische Veränderungen

Die Übersicht beschreibt zudem folgende klinische Zusammenhänge:

  • Bei portaler Hypertension können die Venae pericardiacophrenicae als portokavale Anastomosen gestaut sein.

  • Anteriore Lungenläsionen, die in die Pleura einwachsen, können die Arterien arrodieren und zu Hämoptysen führen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Entnahme der Arteria thoracica interna für Bypass-Operationen ist zwingend auf den Erhalt der Arteria pericardiacophrenica zu achten. Eine Ligation oder Verletzung dieses Gefäßes kann laut StatPearls zu einer schwerwiegenden Ischämie und nachfolgenden Schädigung des Nervus phrenicus führen.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls entspringt die Arteria pericardiacophrenica als erster und am weitesten kranial gelegener Segmentast aus der Arteria thoracica interna.

Die Arterie versorgt das Perikard, das Zwerchfell und den Nervus phrenicus. Zudem fungiert sie als nicht-koronare kollaterale Blutversorgung für das Herz.

Die CTA-Bildgebung der Arterie ermöglicht eine präzise Lokalisierung des Nervus phrenicus. Dadurch können iatrogene Nervenverletzungen während der Ablation vermieden werden.

Bei einem Zugang über die Vena jugularis interna kann der Katheter akzidentell in die Vena pericardiacophrenica anstatt in die Vena cava superior vorgeschoben werden.

Die Venen bilden eine kleine portokavale Anastomose zwischen der Vena splenica und der Vena cava superior. Bei portaler Hypertension können sie sich stark stauen und erweitern.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Thorax, Pericardiacophrenic Vessels (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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