BfArM2018

Thiopental: Strenge Indikation und Klinik-Anwendung

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Thiopental ist ein kurzwirksames Barbiturat, das in der Anästhesie und Intensivmedizin traditionell zur Narkoseeinleitung oder zur Durchbrechung eines Status epilepticus eingesetzt wird.

Im August 2018 veröffentlichte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Rote-Hand-Brief zu bestimmten Thiopental-Präparaten. Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Bekanntmachungstext der Behörde.

Die Sicherheitsinformation wurde von der Firma Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk in Abstimmung mit dem Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein herausgegeben. Der vorliegende Kurztext nennt keine spezifischen medizinischen oder regulatorischen Gründe (wie z. B. konkrete Qualitätsmängel oder neue Nebenwirkungssignale) für diese Maßnahme.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende zentrale Sicherheitsmaßnahmen für die Präparate THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und 1000 mg (Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung):

Einschränkung der Indikation

  • Laut Behörde erfolgt eine vorsorgliche Einschränkung der Anwendung auf strenge Indikationsstellungen.

  • Dies impliziert für die klinische Praxis, dass die Notwendigkeit des Einsatzes von Thiopental vor jeder Gabe kritisch geprüft werden muss.

  • Der vorliegende Kurztext der Behörde nennt keine spezifischen medizinischen oder regulatorischen Gründe für diese vorsorgliche Maßnahme.

Vertriebseinschränkung

  • Der Vertrieb der genannten Thiopental-Präparate wird ausschließlich auf Krankenhäuser und Kliniken beschränkt.

  • Eine Anwendung im ambulanten Bereich ist somit durch diese Vertriebseinschränkung regulatorisch nicht mehr vorgesehen.

  • Die Maßnahme dient der Sicherstellung, dass das Medikament nur im streng überwachten stationären Setting zum Einsatz kommt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut der behördlichen Mitteilung ist bei der Verwendung von Thiopental Rotexmedica auf eine strenge Indikationsstellung zu achten und der Einsatz zwingend auf den stationären Bereich (Krankenhäuser und Kliniken) zu beschränken.

Häufig gestellte Fragen

Die Einschränkungen betreffen die Präparate THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und 1000 mg (Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung).

Die Anwendung wird auf strenge Indikationsstellungen limitiert. Zudem wird der Vertrieb ausschließlich auf Krankenhäuser und Kliniken beschränkt.

Nein, der kurze Bekanntmachungstext des BfArM spricht lediglich von einer vorsorglichen Einschränkung. Spezifische Qualitätsmängel oder neue Nebenwirkungssignale werden in diesem Kurztext nicht benannt.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg (BfArM, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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